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DGB Freiburg: Billigjobs kommen teuer

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Wie Radio Dreyeckland jüngst gestützt auf Daten des Jobcenters berichtete, ist im letzten grünschwarzen Salomon Jahrzehnt vor allem die atypische Beschäftigung in Freiburg explodiert: Teilzeitjobs um 20 Stunden, Leiharbeit, gerinfügieg MiniJobs unter 15 Stunden und 400€.
Allein über 11 000 (!) müssen einen Minijob annehmen, um neben ihrem Hauptjob über die Runden zu kommen.
Der DGB Kreiseverband hat jetzt nachgerechnet und beziffert die Subvention des Niedrigsteinkommenssektors allein im Kreis Freiburg mit „ sogar gut 2,5 Mio. Euro ergänzend zum Lohn über Hartz IV aufgestockt werden.“
Die Zahl setzt sich zusammen aus 805 Haushalten, die 860.000 € brauchen, weil der sozialversicherungspflichtige Voll- oder Teilzeitjob nicht zum Leben reicht.
Dabei so DGB KreisVorsitzender Wagner würde allenfalls jede zweite die sog.Hartz-4 Aufstockung in Anspruch nehmen, die sich im Schnitt auf 674 € im Monat beläuft.
Hinzu kommen 571 Haushalte, die selbstständig tätig sind und 1172 in denen mindestens eine Person einen Mini Job arbeitet.

Ob jedoch die DGB Forderung nach einem Mindestlohn von 8,50 € und einem übergangsweisen zusätzlichen Wohngeld ausreicht, um die Freiburg spezifische Auswucherung der Armutszonen zu bekämpfen, bleibt angestichts von 31. 000 Minijobs mit 15 Stunden und weniger mehr als fraglich.

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