Radio Dreyeckland

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libyen
  • Gestern demonstrierten Zehntausende in Moskau unter dem Motto "Für die Freiheit" gegen die Politik von Präsident Wladimir Putin
  • Kaum begonnen, wurde der NSU-Prozess bereits verschoben
  • Heckler & Koch hat erstmals illegale Waffenlieferungen nach Mexiko zugegeben
  • In der libyschen Hauptstadt Tripolis blockierten am Montag erneut mehrere Dutzend schwer bewaffnete Milizen das Außenministerium und das Justizministerium
  • Das umstrittene Fracking steht weiter in der Kritik. Berlusconi-Prozesse bleiben in Mailand


Anhören (Länge: 6.09 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130507-fokuseuropa-18382.mp3{/audio}
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*Italien verschenkt Kriegsgerät an Tunesien*
*NATO schickt "Patriot"-Raketen in die Türkei *
*Israelischer Premier _Netanjahu_ zu Regierungskonsultationen in Berlin*
*Protest gegen geplanten niederländischen "Staats-Trojaner"*
*Spitzenfußballer fordern Absage der U21-EM in Israel*

Anhören (Länge: 5.54 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20121205-focuseuropa-17455.mp3{/audio}
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## Portugal :Einkommenssteuer jetzt auch für Arme
## Türkei Hungerstreik in Gefängnissen
## Pussy Riot: Antrag auf Nichtverschubung abgelehnt
## Chinesische Kriegschiffe vor Inseln
## Libyen: USA bauen Elitetruppe gegen Milizen auf

Anhören (Länge: 7.07 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20121018-focuseuropa-17147.mp3{/audio}
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Bild: Connie Gunßer

Wie der Flüchtlingsrat Niedersachsen am gestrigen Montag, den 3. September meldetet, sind am Nachmittag des gleichen Tages 195 Flüchtlinge aus Nordafrika in Hannover gelandet. Weitere sechs Menschen werden nach einer medizinischen Behandlung folgen; außerdem gibt es da noch 100 irakische Flüchtlinge, die aus der Türkei aufgenommen werden. Damit ist das "Kontigent" Deutschlands erfüllt.
Deutschland will - wie von der Innenministerkonferenz im Dezember 2011 beschlossen - bis 2014 weitere 600 Menschen aufnehmen.
"Die ersten 300 dürfen nicht die letzten sein", sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL in einer Pressemitteilung. PRO ASYL fordert die sofortige Ausweitung des sogenannten "Resettlementprogramms" und die weitere Aufnahme von Flüchtlingen – nicht nur aus Tunesien.
Wir sprachen mit Connie Gunßer vom Flüchtlingsrat Hamburg und Afrique-Europe Interact.

 Anhören (Länge: 15.19 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20120904-quotgerade-16861.mp3{/audio}
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  1. Die Geld- und Sachleitungen Asylbewerberleistungsgesetz verstoßen gegen das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum.
  2. Der Anschlag auf den innersten Führungszirkel um den syrischen Präsidenten Assad hat das Regime schwer erschüttert.
  3. Bei den libyschen Parlamentswahlen ist überraschend die liberale „Allianz der Nationalen Kräfte“ stärkste Partei geworden.
  4. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat einen Bericht über die Situation von Bootsflüchtlingen in Malta vorgestellt.


Anhören (Länge: 7.08 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20120719-nachrichten-16603.mp3{/audio} Download

 
  • Das ägyptische Parlament soll trotz seiner Auflösung durch das Verfassungsgericht wieder zusammentreten
  • Amnesty international sieht in einem Report zur Menschenrechtslage in Libyen vor allem europäische Länder in der Pflicht
  • Die neue griechische Regierung bestätigt Sparbeschlüsse
  • Die Mitglieder die kremlkritischen Punkband "Pussy Riot" bleiben in Haft
  • Massiver Widerstand gegen radikale Sparpolitik der Regierung von den italienischen Gewerkschaften angekündigt
  • Umstrittenes Meldegesetz bei Abwesenheit vom 600 Abgeordneten im Bundestag verabschiedet


Anhören (Länge: 4.53 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20120710-fokuseuropa-16499.mp3{/audio}
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# Krisengipfel am vergangenen Mittwoch zur "Stabilisierung des EU-Raumes" in Brüssel
# Demonstrationsverbot in Madrid an den Tagen vor den spanischen Parlamentswahlen am 20. November
# Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert das Ende der sommerlichen Zeitumstellung
# Militäreinsatz der Nato in Libyen endet zum 31. Oktober
# Abschaltung von deutschen Kernkraftwerken bedeute eine "reale Gefährdung" der Stromversorgung in Frankreich während des Winters
# Neue "Zone À Défendre"; eine zu verteidigende Zone im französischen La Salamane bei Montpellier
# Liberale Tageszeitung in Finnland fordert Bußgeld für helmlose Radfahrer

 
Interview mit Otfried Nassauer vom "Berlin Center for Transatlantic Security" (BITS) über die in Libyen aufgetauchten Heckler & Koch-Sturmgewehre.

Anhören (Länge: 8.26 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110901-schwbische-14051.mp3{/audio}
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Wir hören und lesen zur Zeit eine ganze Menge über Ägypten, über Libyen, wir hören von Flüchtlingen, die an der Festung Europa scheitern. Wir hören von den Debatten im Bundestag und in der EU, in denen es um die Frage geht: Kriegseinsatz in Libyen oder nicht. Und dann fordern die Aufständischen auch noch vom Westen, dass sie Bodentruppen schicken sollen. Aber so ein richtig klares Bild will sich irgendwie nicht ergeben. Also versuchen wir mal ein bisschen Licht in diese irgendwie undurchsichtige Situation zu bringen und Zusammenhänge herzustellen, die in den Medien ansonsten nicht so präsent sind. Nämlich: wie hängen die Reaktionen des Westens eigentlich mit ökonomischen Interessen zusammen, welche Rolle spielt das Öl, wer kämpft da eigentlich in Libyen gegeneinander – und schließlich: was bedeutet das alles für die Flüchtlinge?

Anhören (Länge: 13.16 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110426-unruheninl-13237.mp3{/audio}


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Vor einem Jahr am 20. April explodierte im Golf von Mexiko die BP-Ölplattform Deepwater Horizon. Über drei Monate strömte unkontrolliert Öl aus und verursachte eine der größten Ölkatastrophen in der Geschichte der USA. Jörg Feddern von Greenpeace Deutschland zu den Folgen der Öl-Katastrophe bis heute.

http://www.greenpeace.de/themen/oeldesaster_weltweit/golf_von_mexiko/




Anhören (Länge: 10.01 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110420-krieginlib-13199.mp3{/audio}

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Eine Nachricht schreckte auf, etwas zu mindest: Gaddafi setzt Streubomben gegen sein Volk ein. Ob das libysche Volk das gaddafische Volk ist sei dahingestellt. Da sind sie wieder, Waffen die bereits auf der geächteten Liste stehen. Still und leise im tödlichen Einsatz. Wie kam Libyen d.h. Gaddafi an die Waffen? Wer setzt noch auf Streubomben? Wann werden wir diese Bomben los? Keine leichten Fragen auf die keine Antwort erhofft werden kann. Geschäftsführer Dekeersmaeker von Handikap international im Gespräch mit RDL.

http://www.streubomben.de

http://www.handicap-international.de/

 

 

Thema des folgenden Interviews sind die aktuellen französischen Militärinterventionen in Libyen und der Elfenbeinküste. Hierzu sprach RDL mit dem in Paris lebenden Journalisten und Juristen Bernard Schmid, der sich intensiv mit der französischen Außenpolitik beschäftigt hat.

Anhören (Länge: 10.35 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110414-dieentschei-13157.mp3{/audio}Download

 

 

 

1. EU sanktioniert Iraner

2. Treffen in Doha zur Libyen-Frage

3. Elfenbeinküste

4. Atom-Ausstieg bis 2015

5. Girls Day

Anhören (Länge: 5.17 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110413-focusnews1-13147.mp3{/audio} Download

 

 

# Erneutes Beben in Japan
# Anti-Atomproteste in Japan und Europa
# Protest und Festnahmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten
# Mubarak wird ausgefragt
# Jemen: Proteste und Verhandlungsangebote
# Frankreich: Schleierverbot in Kraft
# Militärische Intervention in der Elfenbeinküste
# Proteste gegen die Haftbedingungen von Bradley Manning

Anhören (Länge: 6.17 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110411-nachrichten-13115.mp3{/audio}
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# Erneutes Beben in Japan

# Anti-Atomproteste in Japan und Europa
# Protest und Festnahmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten
# Mubarak wird ausgefragt
# Jemen: Proteste und Verhandlungsangebote
# Frankreich: Schleierverbot in Kraft
# Militärische Intervention in der Elfenbeinküste
# Proteste gegen die Haftbedingungen von Bradley Manning

Anhören (Länge: 6.17 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110411-nachrichten-13115.mp3{/audio}

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Lampedusa wurde gar nicht von Strömen illegaler Migrantinnen überschwemmt. Sondern von der italienischen Regierung. Und die Bevölkerung will nicht primär die Migranten loswerden, sondern ärgert sich über diese Politik.

Das sagt der Journalist Nicola Grigion [Gridschon] in der Fortsetzung unseres Interviews, dessen ersten Teil ihr gestern bei Focus Europa hören konntet.

Anhören (Länge: 5.09 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110407-zursituatio-13097.mp3{/audio}


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Interview mit dem Werner Ruf, emeritierter Professor für internationale und intergesellschaftliche Beziehungen und Außenpolitik. Focus war die eventuelle Waffenlieferung der NATO an die libyschen Rebellen.

Anhören (Länge: 5.26 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110404-interviewmi-13012.mp3{/audio}


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RussmannDie Daimler AG und ihre Töchter wie EADS liefern nicht nur an Gaddafi, sondern selbstverständlich auch an die Staaten, die nun Libyen aus der Luft angreifen Waffen. Ein schönes, aber sicherlich kein ethisches Geschäft! Die Kritischen Aktionäre Daimler (KAD) werden u.a. aufgrund der fortgesetzen Rüstungsexporte von Daimler am 13. April auf der Hauptversammlung gegen eine Entlastung des Vorstandes stimmen. Zu den Rüstungsexporten von Daimler, der Politik der Bundesregierung (bis 6:45min) und der Arbeit der "Kritischen Aktionäre" sprach Radio Dreyeckland mit Paul Russmann; er ist Sprecher der Kritischen Aktionäre Daimler (KAD), Vorstandsmitglied im Dachverband der Kritischen Aktionäre und Geschäftsführer des Ohne Rüstung Leben e.V. (ORL). Weitere Informationen auch hier: http://www.kritischeaktionaere.de/

Anhören (Länge: 10.46 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110404-doppeltesge-13024.mp3{/audio}

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# Gaddafi lässt Menschen verschleppen

# Libyen-Konferenz in London
# Einwohner gegen Flüchtlinge in Lampedusa
# Syrische Regierung tritt ab
# Wahlen in Frankreich
# Krise in der Elfenbeinküste
# Fukushima: BI Umweltschutz warnt vor Erhöhung der Grenzwerte durch die EU

Anhören (Länge: 8.10 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110329-focuseuropa-12941.mp3{/audio}
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- AKW Fukushima

- Kriegsschauplatz Libyen

- Lage im Nahen Osten

- Keine Mehrheit für Sparpacket in Portugal

- Ägyptische Übergangsregierung beschneidet Streikrecht

- Spanisches Gericht verbietet SORTU (mit O-Ton Ralf Streck)

Anhören (Länge: 7.01 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110324-focuseuropa-12913.mp3{/audio} Download

 

LocationNorthernAfrica

Eine Sendung von Kontext TV.

Sendetermine: Mittwoch, 23. März um 20 Uhr und Donnerstag, 24. März um 13 Uhr.

Überschattet von den Ereignissen in Japan hat in der Nacht zum Freitag der UN-Sicherheitsrat eine Resolution für ein militärisches Eingreifen in Libyen verabschiedet.

Motive westlicher Länder für ein solches Eingreifen sind ebenso Thema der neuen Kontext-TV-Sendung wie die ökonomischen Hintergründe der Revolutionen in Nordafrika und neue Formen des Kolonialismus in Afrika.

Weitere Informationen unter http://kontext-tv.de/

 

"Die Revolutionen in Nordafrika"

Vortrag von Bernhard Schmid vom 18. März 2011

Teil 3: Libyen

Anhören (Länge: 12.49 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110323-bernhardsch-12885.mp3{/audio}

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"Die Revolutionen in Nordafrika"

Vortrag von Bernhard Schmid vom 18. März 2011

Teil 1: Tunesien
Anhören (Länge: 35.15 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110323-bernhardsch-12883.mp3{/audio}
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"Die Revolutionen in Nordafrika"

Vortrag von Bernhard Schmid vom 18. März 2011

Teil 2: Ägypten

Anhören (Länge: 12.35 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110323-bernhardsch-12884.mp3{/audio}

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IMIAm 21. März veröffentlichte Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung, kurz IMI, einen Text in der Publikationsreihe IMI-Standpunkte mit dem Titel: "Krieg gegen Libyen: Etikettenschwindel "Flugverbotszone" und mögliche Eskalationsszenarien". Mit ihm sprach Radio Dreyeckland über die Luftangriffe auf Libyen, mögliche Szenarien für den Kriegsverlauf und die Debatte in der BRD.

Anhören (Länge: 12.43 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110321-etikettensch-12866.mp3{/audio} Download

 

 

 

Bernhard_SchmidDie meisten BeobachterInnen hat der Aufbruch und die Revolten in Tunesien, Ägypten und anderen nordafrikanischen Ländern überrascht.

Welche Akteure befinden sich auf der Straße? Warum kam es zu dem länderübergreifenden Aufbegehren gegen die korrupten und autoritären Regimes? Welche Perspektive haben die Revolutionen?

Gerhard Hanloser (RDL) hat sich mit dem Autor, Journalist und Jurist Bernhard Schmid unterhalten. Das Interview wurde am 18. März 2011 geführt.

Anhören (Länge: 27.25 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110319-dierevoluti-12853.mp3{/audio}

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Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes steht es mit entwaffnender (oder besser bewaffnender) Offenheit: "Deutschland engagiert sich bilateral vielfältig im Kleinwaffenbereich" und "Die EU und ihre Mitgliedstaaten gehören mit ihrem Engagement im Kleinwaffenbereich (...) zu den wichtigsten Akteuren weltweit." Damit ist schon fast alles gesagt. Was es außerdem noch zu sagen gibt, erzählt uns Jan van Aken, Rüstungsexperte der LINKEN-Fraktion im deutschen Bundestag.

Anhören (Länge: 9.08 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110316-auerkontro-12831.mp3{/audio}


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Libyen-Debatte im Europäischen Parlament führt zur Verabschiedung einer offiziellen Resolution des Parlaments, um die weitere Politik der EU gegenüber Libyen festzulegen


Am Mittwoch hatte im Europäischen Parlament eine Debatte über die künftige EU-Strategie gegenüber Libyen stattgefunden. Am darauffolgenden Donnerstag, den 10. März, fand dann die Abstimmung im Parlament statt. Die Abgeordneten nahmen mit 584 zu 18 Stimmen eine Resolution an, welche darauf abzielt, den sogenannten "Nationalen Übergangsrat" als offizielle Vertretung der libyschen Opposition anzuerkennen.

In der Entschließung rufen die Abgeordneten weiterhin die Mitgliedstaaten dazu auf, sich für eine mögliche Flugverbotszone unter UN-Mandat über Libyen "bereit zu halten". Außerdem sollen Angriffe des Gaddafi-Regimes auf die Bevölkerung verhindert und die Heimreise oder Neuansiedlung von flüchtenden MigrantInnen unterstützt werden


In der Entschließung steht wörtlich (Zitat): "Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten müssen Vorkehrungen für einen möglichen Beschluss des UN-Sicherheitsrats zur Einleitung weiterer Maßnahmen treffen, wie etwa die Einrichtung einer Flugverbotszone"- im Rahmen eines Mandats der Vereinten Nationen und in Absprache mit der arabischen Liga und der Afrikanischen Union. Einzig die Fraktion der Vereinigten Linken, die GUE/NGL-Fraktion, zu der auch die deutsche Linkspartei gehört, hatte sich in der Debatte gegen diesen Vorschlag ausgesprochen.

Anhören (Länge: 9.54 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110310-libyendebat-12784.mp3{/audio}


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# Revolution in Libyen
# Protest-Update Libanon - Saudi-Arabien - Jemen - Jordanien
# Anti-Regierungs-Proteste in Angola
# Korruptionsprozess gegen Jacques Chirac
# Proteste in Kroatien
# Generalstreik in Belgien
# Regierungskoalition in Belgien bestätigt
Anhören (Länge: 6.39 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110307-focuseuropa-12744.mp3{/audio}
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Interview mit Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros in Freiburg, zum Auftauchen des Heckler und Koch-Sturmgewehrs in Libyen, sowie zu illegalen und legalen Rüstungstransfers nach Libyen und in andere menschenrechtsverletzende Staaten.

Anhören (Länge: 6.35 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110307-deutschewaf-12742.mp3{/audio}


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Die Focus-Europa-Nachrichten vom 3.3.2011:
1. Fortsetzung der Kämpfe in Libyen zwischen gadaffi-treuen Truppen und den Aufständischen
2. Rücktritt von Ägyptens Ministerpräsident Ahmed Schafik
3. In Nordzypern fand bereits der zweite Generalstreik in diesem Jahr statt
4. Die NATO-geführte internationale Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) übernimmt die Verantwortung für den Tod von neun afghanischen Kindern
5. Tausende von Menschen demonstrierten am Mittwoch in Neu-Delhi gegen die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Indien und der EU

Anhören (Länge: 3.57 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110303-diefocuseu-12729.mp3{/audio}
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Interview mit Dr. Christian Humborg, Geschäftsführer von Transparency International Deutschland.

weitere Infos bei Transparency International

Anhören (Länge: 9.53 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110302-lundgask-12718.mp3{/audio}
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Während die arabische Revolutionswelle auf immer mehr Länder ausbreitet, scheint es in Syrien relativ ruhig zu sein. Nicht obwohl, sondern gerade weil das Regime unter Präsident  Assad die dortige Bevölkerung massiv unterdrückt. Im Gespräch geht es insbesondere auch um die Situation der Minderheiten in Syrien und um das Verhältnis westlicher Politiker_innen zu Assad. Im Gespräch Shero, ein kurdischer Exilant aus Syrien.

Anhören (Länge: 20.55 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110225-vonderrevo-12661.mp3{/audio}


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1. Gadaffi wankt (mit O-Ton C. Ashton)

2. Polizeieinsatz in Dresden hat jur. Nachspiel (mit O-Ton)

3. Kopenhagens Autonomenviertel Christiania verliert Sonderstatus

4. Trotz Finanzkrise: Weltweiter Handel mit Waffen nimmt zu

5. Klassenkampf im US-Bundesstaat Wisconsin

Anhören (Länge: 7.11 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110221-focuseuropa-12617.mp3{/audio} Download

 

 

 

ProAsylAnlässlich einer Debatte im Europäischen Parlament ein Interview mit Karl Kopp, Europareferent von Pro Asyl, zur europäisch-libyschen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Flüchtlingen. In erfreulich deutlichen Worten zeigt er Missstände auf und macht auch am Beispiel Tunesien deutlich, dass Europa endlich aufhören muss Diktaturen als Türsteher aufzurüsten und zu hofieren, wenn man es mit den Menschenrechten tatsächlich ernst meint. Das Vorgehen der Europäischen Kommission und des Rats der Europäischen Union deuten jedoch leider daraufhin, dass man dem Beispiel Italien folgen möchte. Italien und Libyen haben 2008 ein Freundschaftsabkommen geschlossen, dass insbesondere beim Thema Flüchtlingsschutz massiv gegen internationale Normen verstößt.

Anhören (Länge: 10.26 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110119-trsteherf-12196.mp3{/audio} Download

Weitere Infos:

- Am 19.01.2011 wurde im Europäischen Parlament (EP) dieser Antrag diskutiert.

- Am 17.06.2010 verabschiedetet das EP eine kritische Resolution zu Menschenrechtsverletzungen in Libyen.

- "Die EU finanziert Haftregime in Libyen wo es zu Misshandlungen, Folter und Todesfällen kommt" - Karl Kopp (ProAsyl) anlässlich des EU-Afrikagipfels (01.12.2010)

- Überblicksartikel zur Geiselnahme einer Flüchtlingsgruppe, die über Libyen und Ägypten versucht nach Italien zu gelangenid=1

 

 

cirSeit 2010 greift eine grausige Praxis auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel um sich. Schlepperbanden nehmen Flüchtlinge auf der Durchquerung der Wüste auf dem Weg nach Israel oder die EU in Geiselhaft. Anschließend werden sie systematisch gefoltert und gezwungen bei ihren Angehörigen um die Zahlung von Lösegeldern zu bitten. Anfang Dezember 2010 machten verschiedene Menschenrechtsorganisationen auf das Schicksal von etwa 250 Flüchtlinge aufmerksam, die seit mindestens Ende November in Ägypten von Schlepperbanden festgehalten wurden und denen mit der Ermordung gedroht wurde, sollten sie oder ihre Angehörigen kein Lösegeld bezahlen können. In der ersten Dezember Woche wurden 6 Flüchtlinge getötet, in der zweiten Dezember Woche brachten die Entführer zwei weitere Menschen um. Bei einem Teil der Gruppe handelt es sich um 80 Eritreer/innen, die in ihrem Herkunftsland als Christen massiv verfolgt wurden. Ihnen war es gelungen zu einem eritreischen Priester in Italien Kontakt aufzunehmen, wodurch der Fall erst in Europa bekannt wurde. Manche dieser Geiseln sind mittlerweile (nach Zahlungen von Angehörigen frei gekommen). Neue Geiseln haben jedoch ihre Plätze eingenommen. Im Februar 2011 befinden sich noch immer etwa 1000 Menschen in Geiselhaft oder werden in der Sinai-Wüste von Schlepperbanden als Sklaven gehalten.

Zu diesem konkreten Fall und der europäischen Flüchtlingspolitik hat Philipp Eckstein von Radio Dreyeckland in den vergangenen drei Monaten mehrfach berichtet. Die Beiträge können jeweils auf dieser Seite angehört werden. Bei anklicken des jeweiligen Titels gibt es zusätzliche Informationen. Im März 2011 erschien zudem ein Artikel zu dem Thema in der Zeitschrift des Informationszentrums 3. Welt (iz3w, hier online).

19.03.2013: Organhandel, Folter, Mord - in der Sinai-Wüste sind Flüchtlinge trotz Infos über die Täter noch immer schutzslos (Interview mit Annette Groth, MdB)

22.02.2011: Auch nach der ägyptischen Revolution geht das Drama in der Sinai-Wüste weiter: Aktuell bis zu 1000 Geiseln

EveryoneMit Spannung blickt die Weltöffentlichkeit auf Ägypten und die dort stattfindende Revolution. Doch in den Hintergrund gerät bei der derzeitigen Berichterstattung das Schicksal von afrikanischen Flüchtlingen, die im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel in Grenznähe zu Israel von Schlepperbanden als Geiseln genommen werden. Derzeit soll es sich um etwa 1000 Menschen handeln, deren Angehörige durch Folter der Gefangenen zu Lösegeldzahlungen an die Schlepperbanden gezwungen werden sollen. Hierzu ein Interview mit Matteo Pegoraro, dem Präsident der italienischen Menschenrechtsorganisation Everyone, die sich seit Monaten mit den Geiselnahmen durch Schlepperbanden auf der Sinai-Halbinsel beschäftigt.

Anhören (Länge: 7.29 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110222-geiselnahmen-12630.mp3{/audio} Download


19.01.2011: Türsteher für Europa - Karl Kopp zur europäisch-libyschen Zusammenarbeit

Anlässlich einer Debatte im Europäischen Parlament ein Interview mit Karl Kopp, Europareferent von Pro Asyl, zur europäisch-libyschen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Flüchtlingen.ProAsyl Hierzu auch die Berichterstattung vom 01.12.2010 beachten.


Anhören (Länge: 10.26 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110119-trsteherf-12196.mp3{/audio}
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17.01.2011: "Es handelt sich um eine ganz klar neue Entwicklung"  Logo_E

Leider handelt es sich bei der Geiselnahme von bis zu 250 Menschen in der Sinai-Wüste mit Nichten um einen Einzelfall. Vielmehr scheint die Praxis Flüchtlinge in der Sinai-Wüste zu kidnappen, zu misshandeln und von den Angehörigen Lösegelder zu erpressen im vergangenen Jahr drastisch zugenommen zu haben und eine mittlerweile weit verbreitete Praxis zu sein. Dies wird in einem aktuellen Bericht der Menschenrechtsorganisation Physicians-for-Human-Rights-Israel hervorgehoben. Hierzu sprachen wir mit Ran Cohen, dem geschäftsführenden Direktor von Physicians for Human Rights-Israel, der genau dies am Anfang des Interviews noch einmal unterstreicht:


Anhören (Länge: 11.33 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110118-quoteshan-12148.mp3{/audio} Download

 

21.12.2010: "Es handelt sich um eine echte Notsituation! " Everyone

Interview mit Matteo Pegoraro, einem von drei Präsidenten der Menschenrechtsorganisation Everyone, die seit Wochen von dem Fall berichtet und auf ihrer Homepage auch Namen von Verantwortlichen nennt. Er beklagt die Untätigkeit der ägyptischen Behörden in dem Fall und schildert die furchtbaren Misshandlungen, denen die Gefangenen ausgesetzt sind. 

Anhören (Länge: 7.04 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20101221-quoteshan-11942.mp3{/audio} Download


16.12.2010: Europäisches Parlament beschließt schwache Resolution

Anhören (Länge: 6.33 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20101216-europisches-11902.mp3{/audio} Download

Anders als die lobende Resolution suggeriert, scheinen sich die ägyptischen Behörden in Wirklichkeit nicht allzu intensiv um die Befreiung der Flüchtlinge zu bemühen. Die italienische Menschenrechtsorganisation Everyone teilte am Donnerstag mit, dass sie mittlerweile den genauen Standort der Flüchtlinge in der Stadt Rafah ermittelt habe und diese Information, gemeinsam mit dem Namen der Hauptverantwortlichen, den Behörden habe zukommen lassen. Der ägyptische Außenminister ließ daraufhin jedoch verkünden, es handele sich dabei lediglich um einen Versuch Ägypten zu diskreditieren, es gebe überhaupt keine Gefangenen. Everyone hat seither den Kontakt zu der von ihr benannten Kontaktperson vor Ort verloren. [Siehe hierzu auch die aktuellen Informationen vom 17.12.2010 von Everyone zu dem Fall].

Am 21.12.2010 sprachen wir über die erfolgreiche Resolution auch noch einmal mit Barbara Lochbihler (MdEP), die für die grüne Fraktion gemeinsam mit der lIberalen, der linken und der sozialdemokratischen Fraktionen einen weitreichenderen Entwurf ausgearbeitet hatte, der jedoch bei Stimmengleichheit scheiterte. Erfolgreich war hingegen die Resolution der Europäischen Volkspartei.

Anhören (Länge: 6.57 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20101221-barbaraloch-11948.mp3{/audio} Download

 

13.12.2010: Interview mit Christopher Hein, Direktor des italienischen Flüchtlingsrates (CIR), zur aktuellen Situation der auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten von Schlepperbanden gefangen gehalten 250 Flüchtlinge. Er schildert die furchtbaren Haftbedingungen, wie auch den Mord an zweit weiteren Gefangenen, nachdem bereits in der vorletzten Woche 6 eritreische Flüchtlinge von ihren Peinigern ermordet worden waren. Am kommenden Donnerstag wird das Europäische Parlament den Fall auf einer Dringlichkeitssitzung behandeln.

Anhören (Länge: 9.51 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20101213-dramaumgek-11832.mp3{/audio} Download

 

10.12.2010: Das Europäische Parlament wird am kommenden Donnerstag auf einer Dringlichkeitssitzung das Thema der in Ägypten von Schlepperbanden gefangen gehalten eritreischen Flüchtlinge behandeln. Mögliche Resolutionen, die dann am Donnerstag nach einer Debatte zur Abstimmung gestellt werden können, werden Anfang nächster Woche erarbeitet. Dies teilte ein Mitarbeiter der Europaabgeordneten Elisabeth Jeggle Radio Dreyeckland mit. Eine Information die auch von der Pressestelle des Europäischen Parlaments bestätigt werden konnte und sich mittlerweile auch in der offiziellen Tagesordnung findet.

 

08.12.2010:

- Interview mit Barbara Lochbihler (Bündnis 90/Die Grüne), Mitglied des Europäischen Parlaments und Mitglied im Parlamentsunterausschuss für Menschenrechte, zu dem konkreten Fall und der europäischen Flüchtlingspolitik im Allgemeinen.
Anhören (Länge: 6.29 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20101208-flchtlingsd-11742.mp3{/audio} Download

 

- Interview mit Elisabeth Jeggle (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments und Mitglied im Parlamentsunterausschuss für Menschenrechte, zu dem konkreten Fall und der europäischen Flüchtlingspolitik im Allgemeinen. 

Anhören (Länge: 13:04 min) {audio}http://www.freie-radios.net/mp3/20101208-interviewmi-37832.mp3{/audio} Download

 

06.12.2010: Interview mit Christopher Hein, Direktor des italienischen Flüchtlingsrates (CIR, Logo des Artikels):

Anhören (Länge: 7.39 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20101207-schlepperha-11726.mp3{/audio} Download

 
Am 29. und 30. November findet in Libyen der EU-Afrikagipfel statt. Anlässlich dieses Gipfels sprachen wir mit Karl Kopp, dem Europareferenten der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl. Im Interview kritisiert er die Politik der EU scharf für die finanzielle Unterstützung Libyens bei der Bekämpfung der Einwanderung trotz vielfach dokumentierter und auch vom Europäischen Parlament im Juni anerkannter Menschenrechtsverletzungen in diesem Land, das nicht einmal die Genfer Flüchtlingskonvention unterschrieben hat. Karl Kopp sieht nun Handlungsbedarf von Seiten des Europäischen Parlaments um die derzeitige "schäbige Kooperation" zu beenden. (Text kann als ANMOD genutzt werden; jedoch v.a. Inhaltsangabe)

Anhören (Länge: 6.09 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20101201-quotdieeu-11624.mp3{/audio}


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