Eva im Gespräch (auf Englisch) mit Karolin Stächele und Olivia Grassot.
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Freude ist nicht selbstverständlich – sie entsteht oftmals unter fragilen Bedingungen. In UNCHARTED, der neuen Produktion der DAGADA dance company, betritt eine Gruppe von Freund:innen durch einen Riss in der Zeit die „Sphäre“, einen nichtlinearen Raum in dem sich Vergangenheit und Gegenwart überlappen. In diesem instabilen Gefüge offenbaren sich flüchtige Momente zweckfreier Freude – losgelöst von Produktivität, Erfolg und Beständigkeit.
Zwischen Augenblicken des Zusammenfindens und des Auseinanderfallens erforschen die vier Tänzer:innen, wie Zeit und Gemeinschaft fortwährend neu geformt werden können. Durch Übergänge, die an Zoom-Ins, zeitliche Überlagerungen und Jump Cuts erinnern, verzerren sie die lineare Zeit und betreten Räume der Erinnerung. Zeit dehnt sich aus, überlagert sich und bricht auf. Innerhalb dieser Brüche erleben die Performenden gegenwärtige Handlungen und Empfindungen neu. Die Vergangenheit wird auf andere Weise erfahrbar und offenbart die Gegenwart als etwas, das sich kontinuierlich im Entstehen befindet.
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
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Künstlerische Leitung, Konzept & Choreografie: Karolin Stächele
Konzept & Dramaturgie: So Young H. Kim
Co-Kreation & Performance: Marcella Centenero, Olivia Grassot, Paco Ladrón de Guevara, Paolo Chiarenza
Bühnenbild: Johanna Kaudewitz
Musikkomposition & -produktion: Paul Tinsley
Lichtdesign: Tim Weseloh
Produktionsassistenz: Sarah Minarik, Liese Demol
Grafikdesign: Belçim Yavuz
Pressearbeit: Christine Eyssel

