Buchbesprechung Antonio von Beatriz Bracher
Das Leben einer unkonventionellen Familie der oberen Mittelschicht in Sao Paulo über mehrere Generationen erzählt Beatriz Bracher in ihrem Roman "Antonio". Birgit Huber ist begeistert:
Das Leben einer unkonventionellen Familie der oberen Mittelschicht in Sao Paulo über mehrere Generationen erzählt Beatriz Bracher in ihrem Roman "Antonio". Birgit Huber ist begeistert:
Ein Familiengeheimnis steht im Mittelpunkt des Romans "Flut" von Daniela Galera, der 2012 in Brasilien und vor kurzem auf deutsch bei Suhrkamp erschienen ist. Fantastisch erzählt und spannend, findet Sigrid Weber:
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Nach der Vorstellung der drei anlässlich der Frankfurter Buchmesse übersetzten Romane aus Brasilien, ergründeten wir im Gespräch, welche Einblicke die Romane in die brasilianische Gesellschaft bieten. Nicht zu kurz kam außerdem die Frage...
Ignacio Martinez de Pisons Familiensaga erstreckt sich über ein halbes Jahrhundert und macht den Irrsinn ideologischer Grabenkämpfe während Bürkerkrieg und Diktatur im privaten Rahmen sichtbar. Sieglinde Krause hat das Buch gut gefallen...
Aus der Sicht Ninos, eines 9-jährigen Jungen in einem andalusischen Dorf, gewinnt man in "Der Feind meines Vaters" profunde Eindrücke von Repression und Widerstand in Spanien Ende der 40er Jahre. Petra Stromberger kann trotz Kritikpunkten...
Fast schon ein Klassiker zum Thema. Rafael Chirbes entwirft ein Familienepos und das Sittenportrait einer Epoche ausgehend von einem einzigen Tag: Dem Todestag Francos. Rüdiger Behrend ist begeistert von diesem Roman:
In der August-Ausgabe des Lesewütigen Kaffeekränzchens wurden drei Romane über Spanien unter der Franco-Diktatur vorgestellt. (Buchkritiken siehe unten) Im Gespräch versuchten wir anhand der Literatur zu ergründen, wie der Alltag unter der...
Heute kommen die Krimifreunde auf ihre Kosten, aber auch alle, die sich für die Zeit der deutschen Besatzung in Frankreich interessieren. Drei politische Krimis stellen wir vor, deren Detektive und Komissare die Bösen im Paris der 40er...

Patrick Pécherot lässt in seinem Krimi "Der Boulevard der Irren" den legendären Detektiven Nestor Burma wieder auferstehen. Er ermittelt im besetzten Paris im Dunstkreis von Psychiatrie und Euthanasie. Elke Manz war fasziniert:
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Patrick Rothmann widmet sich in "Die Seele in der Faust" einem wenig bekannten Kapitel in den vier Jahren der deutschen Besatzung in Frankreich: Der jüdischen Resistance. Rüdiger Behrend fand das Buch als Krimi nicht gelungen und war...

Dominique Manotti, die Grande Dame des politischen Kriminalromans, beschäftigt sich vor allem mit der Kollaboration in Kreisen Pariser Industrieller. Thomas Hohner huldigt ihr:
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Im Lesewütigen Kaffeekränzchen vom 13. Juni wurden drei politische Krimis vorgestellt, deren Detektive und Komissare im besetzten Paris von 40 bis 44 ermitteln. Nach der Vorstellung der drei Romane, gingen wir der Frage nach, ob die Krimis...
Das Lesewütige Kaffeekränzchen plauderte über Mädchenfreundschaften im Roman. Die Buchvorstellungen und das literarische Geplauder sind hier nachzuhören und zu nicht-kommerziellen Zwecken gern herunterzuladen.
Ein sprachliches Kunstwerk und einen Klassenroman hat Lisa Kränzler da geschrieben. Im Mittelpunkt steht das schwelende Scheitern einer innigen Mädchenfreundschaft voller Gegensätze. Birgit Huber war be- und entgeistert zugleich:
Um eine Mädchenfreundschaft voller Gegensätze, Abhängigkeiten und Sucht geht es im Roman "Die Freundschaft" der niederländischen Autorin Conny Palmen. Sieglinde Krause ist begeistert:
Die nigerianische Autorin Sefi Atta beschreibt die Freundschaft zwischen zwei sehr verschiedenen Mädchen und ihren Weg zu einem selbstbestimmten Frauenleben in der patriarchalen Gesellschaft Nigerias. Andrea Schanz hat den Roman gelesen:
Nach den Buchvorstellungen plauderte das Lesewütige Kaffeekränzchen über die Besonderheiten der dargestellten Mädchenfreundschaften, über Gegensätze, Klischees und Grenzen. Außerdem interessierten uns die literarischen Kniffs der Autorinnen...
Teil 2 des Gesprächs über die Mädchenfreundschaften in den vorgestellten Romanen.
Eugen Ruge hat für seinen Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" den deutschen Buchpreis 2012 erhalten. Auch Sieglinde Krause lobt den Humor und die Intelligenz dieser 4 Generationen umfassenden DDR-Familiensaga:
Mit erzählerischem Schwung blickt Andre Kubiczek in "Der Genosse, die Prinzessin und ihr lieber Herr Sohn" auf seine DDR Jugend als Sohn eines systemtreuen Wissenschaftlers und einer laotischen Prinzessin zurück. Isa Bischoff stellt das...