Am 04. Juli 2026 fand in Erfurt der AfD-Bundesparteitag in Erfurt statt. Und fast schon als Teil des Programms standen tausende Aktivisti ab den frühen Morgenstunden auf der A71 um den Ablauf zu stören, beziehungsweise den Parteitag komplett zu verhindern. Die Blockaden erwiesen sich nur insofern als effektiv, als das die AfD-Delegierten und die zuständigen Sicherheitskräfte sich den Protesten anpassen mussten. Aber, so Anton vom Bündnis "Widersetzen": "Eigentlich ist das Ziel ja, diesen AfD-Parteitag umzuwandeln: in UNSEREN Tag." Die AfD habe in Erfurt nicht stattgefunden. Ganz im Gegenteil: So wie Giessen und andere Städte zuvor, sei auch Erfurt an diesem Tag eine entschieden antifaschistische Stadt gewesen. Anton war bei Radio Dreyeckland zu Gast war um über ein paar der Fragen zu sprechen, die sich im Anschluss an das Protest-Wochenende in Erfurt gestellt haben. Flacht die Bewegung ab? Welche neuen Protestformen bieten sich an, um den aktiven Protest weiter plötzlich, störend und ungemütlich zu gestalten?

