Wir stellen drei Romane vor, deren Protagonist:innen als Kinder adoptiert wurden. Uns interessiert die Auseinandersetzung mit dem Thema Adoption. Wie wird sie literarisch verarbeitet?
In einem Norditalienischen Dorf im frühen 17. Jahrhundert wächst die Waise Antonia auf. Vorerst hat sie Glück, denn sie wird von einer liebevollen Bauernfamilie aufgenommen. Aber der Aberglauben wütet, die Inquisition ist unterwegs...
Katharina Kepler wurde im 17. Jahrhundert der Hexerei angeklagt und wehrt sich. Nicht nur ihr berühmter Sohn unterstützt sie, sie schreibt auch eigene Verteidigungsschriften und erhält Unterstützung von Freunden. Aber sie wird auch...
Anna kommt von auswärts, sich sucht sich ihren Mann selbst aus, sagt ihre Meinung und lacht aus vollem Halse. Alles per se verdächtig in einem Schweizer Dorf im 18. Jahrhundert. Als die Kunde von einem Hexenprozess im nahen Zug das Dorf...
Drei Romane über die Hexenverfolgungen im 17. und 18. Jahrhundert stellten wir im Lesewütigen Kaffeekränzchen vor. Im Gespräch ergründeten wir die Motive der Denunziant*innen und Ankläger*innen und sprachen über die Besonderheiten der Zeit...
Im Lesewütigen Kaffeekränzchen sprachen wir nach Vorstellung der drei Romane über Überforderung von Müttern, über den hohen Erwartungsdruck an Mutterglück und Mutterliebe in den Büchern. Wie haben die Protagonistinnen Schwangerschaft und...
Im tiefsten Süden Kalabriens siedelt Criaco seinen Roman an, im Bergdorf Africo, einer der Siedepunkte der größten italienenischen Mafiaorganisation, der Ndrangheta. Der Name fällt im Roman allerdings nie.
Autor Roberto Saviano dürfte einer der bekanntesten Namen in Sachen italienische Mafia sein. Seit vielen Jahren muss er unter Polizeischutz leben. Einem anderen großen Namen, der auch wusste, dass seine Tage gezählt sein dürften, widmet er...
Im lesewütigen Kaffeekränzchen sprachen wir nach Vorstellung der drei Romane über die Bücher. Was erfährt man über die Mafia und ihre Strukturen? Was über die Motive junger Mafiosi und was über die Antwort des Staates?
Mehrere Missernten und eine Hungersnot haben auch in Pfaffenweiler bei Freiburg zu einer Auswanderungswelle geführt. Immer mehr Menschen mussten in Suppenküchen ernährt werden. 1853 witterte die Gemeinde die Chance, diese Dorfarmen...