Coronavirus: Die Krise bedroht den europäischen Film

Die Krise bedroht den europäischen Film

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Leere Kinosessel ist das derzeitige übliche Bild
Quelle: 
Tatsuo Yamashita via Wikimedia

Die europäische Filmindustrie wird die Folgen der Coronakrise ebenso deutlich spüren wie so viele andere Branchen: Filmstarts werden verschoben, Terminbestätigungen storniert, Verleihe verschicken keine Kopien mehr, Festivals fallen aus - alles muß  aufgrund der Verordungen von Bund, Ländern und Kommunen umorganisiert werden.

Freiburger Filmemacher*innen haben dazu aufgerufen, Dreharbeiten einzustellen. Der aka filmclub hat bereits angekündigt, sein Semesterprogramm zu reduzieren. Der unabhängige Filmemacher David Fedele (Revenir) ruft dazu auf, kreative Lösungen zu finden und stellt alle seine Produktionen online. Das internationale Trickfilmfestival, das Anfang Mai in Stuttgart stattfinden sollte, entwickelt nach der Absage ebenso eine Onlineausgabe. Auch das Kino Arsenal in Berlin stellt Filme gratis zum Ansehen ins Netz.