Am 16. Juli konnten 6 Ahnen der Maka zu ihrer Würde zurückkehren.
Die Maka sind eine Volksgruppe die hauptsächlich im südlichen Kamerun lebt. Sie sind eine der Herkunftsgesellschaften von denen Köpfe in der Freiburger Alexander Ecker Sammlung zu finden waren. Die Köpfe, und auch Weichteile wurden im Rahmen der deutschen Kolonialerschaft in Kamerun und der anthropologischen Sammlungspracis im deutschen Kaiserreich nach Freiburg gebracht.
Eine Delegation der Maka und die Universität veranstalteten eine Aussegnung der Ahnen. Die Aussegnung begann mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Universitätskirche, danach wurden die 6 Särge von der Universitätskirche zum Mensagarten getragen, wo die Autotitäten der Maka ihren Ahnen eine Zeremonie gestalteten.
Die physische Repatriierung musste auf Wunsch der Kamerunischen Regierung nochmal verschoben werden.
Dr. Richard Tsogang Fossi, hat die Delegation der Maka bei ihrer ersten Reise zu ihren Ahnen nach Freiburg im März letzten Jahres schon begleitet, und war auch jetzt bei der Aussegung wieder vor Ort.
Er berichtet über die Verschiebung der physischen Repatriierung in letzter Sekunde. Die Aussegnungszeremonie fand aber am 16. Juli trotzdem schon statt.

