Eindrücke von der noborder lasts forever-Konferenz

Eindrücke von der noborder lasts forever-Konferenz

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Plakat auf der noborder lasts forever-Konferenz
Quelle: 
RDL/C

Nachdem vor zwei Jahren die letzte noborder lasts forever-Konferenz stattfand, ist viel passiert, zum Beispiel die Flüchtlingsmärsche von Würzburg nach Berlin, das Flüchtlingscamp am Oranienplatz, die Hungerstreiks von Flüchtlingen in Bayern oder „Lampedusa in Hamburg“. Deshalb sollte die antirassistische Konferenz Raum schaffen, um Erfahrungen austauschen zu können und sich zu vernetzen. Im ersten Beitrag geht es zuerst allgemein über die Konferenz und danach erzählen Marlene und Britta vom Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main vom Workshop „Erinnern und einmischen. Die Mordserie des NSU und die Kämpfe der Hinterbliebenen“.

Auf der Konferenz waren auch Leute aus Mali, Griechenland oder Schweden zu Gast. Passend dazu ging es in manchen Workshops um die Verbindung von transnationalen und lokalen Aktionen. Das Netzwerk afrique-europe-interact stellte die Frage, wie unterschiedliche Kämpfe stärker aufeinander bezogen werden können. Dabei diskutierten die Teilnehmer*innen zum Beispiel die Frage: Soll die Gruppe Lampedusa in Hamburg ihre Öffentlichkeit und Sichtbarkeit nutzen, um kleinere Gruppen zu unterstützen? Conni von afrique –europe-interact spricht im zweiten Beitrag über die Verbindung von lokalen und transnationalen Aktivitäten; dabei erzählt sie zuerst, was sie vom Workshop mitnimmt.

Der nächste Schritt nach der Konferenz findet auf der Straße statt, beim March for Freedom von Strassburg nach Brüssel, im kommenden Mai und Juni.

Im ersten Beitrag geht es um ATIF, die zum Beispiel auch einen NSU-Untersuchungs-Ausschuss für Baden-Württemberg fordern. Über die erwähnten Schweigemärsche in Kassel und Dortmund im Mai/Juni 2006 mit der Forderung „KEIN 10. OPFER“ gibt es einen Kurzfilm.