Nymphe, Gott und Kugelmensch: Intergeschlechtlichkeit in der Geschichte: Focus Kultur von Dienstag, den 12. November 2019

Focus Kultur von Dienstag, den 12. November 2019

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Die Ausstellung im Uniseum
Quelle: 
www.uniseum.uni-freiburg.de, mit freundlicher Genehmigung des Uniseums

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung im Sommer 2019 hat sich die Amnesty International Hochschulgruppe dazu entschlossen, die Ausstellung „Intergeschlechtlichkeit – Die Vielfalt der Geschlechter“ vom 26. Oktober bis zum 21. Dezember 2019 in überarbeiteter Form im Uniseum zu zeigen.

Intergeschlechtliche Menschen verfügen über eine Mischung verschiedener Geschlechtsmerkmale. Ihr Chromosomensatz, ihre Genitalien oder ihr Hormonhaushalt entsprechen nicht der Norm. Ob sie sich als Mann, Frau oder irgendwas dazwischen fühlen, variiert von Person zu Person. Sie wurden bereits in der Antike diskriminiert. Zum Teil werden sie noch heute und auch in Deutschland bereits im Säuglingsalter operiert. Viele von ihnen erfuhren erst Jahrzehnte später durch Zufall die eigene Identität.

Mit der Ausstellung möchte Amnesty International breitere gesellschaftliche Kreise auf die Situation intergeschlechtlicher Menschen aufmerksam machen. Betroffene erzählen in der Ausstellung ihre Geschichten. Eingebettet ist dies in einen historischen Rückblick, Mitmachstationen und eine Leseecke mit aktuellem Aufklärungsmaterial. Neu hinzugekommen sind mythische Darstellungen, eine Wand, auf der Besuchenden ihre Erfahrungen teilen können, und englischsprachige Handzettel. Auch das Rahmenprogramm wurde thematisch erweitert:

  • Nymphe, Gott und Kugelmensch: Intergeschlechtlichkeit in der Geschichte (Vortrag von Valentina Escherich)

  • Musik von FaulenzA