Klimagerechtigkeit: Chancen und Bedrohung für indigene Selbstbestimmung

Klimagerechtigkeit: Chancen und Bedrohung für indigene Selbstbestimmung

Drei Monate vor den Klimaverhandlungen in Kopenhagen haben sich insbesondere die europäischen Regierungen noch nicht auf gemeinsame CO2- Reduktionsziele und Maßnahmen geeinigt. Indigene Bevölkerungsgruppen sind besonders vom Klimawandel betroffen. Sie hatten bereits auf einem eigenen Gipfel im April in Alaska über eine gemeinsame Position in den Verhandlungen beraten. Über das Thema "Klimagerechtigkeit: Chancen und Bedrohung für indigene Selbstbestimmung" diskutierten IndigenenvertreterInnen, deutsche NGOs und Michael Müller aus dem Umweltministerium auf einer Tagung, die vom 04- 06. September in Schwerte stattfand. Dabei ging es um Strategien für die Beteiligung Indigener an den Verhandlungen in Kopenhagen, das vieldiskutierte Instrument REDD für die Reduzierung von Co2-Emissionen durch Waldschutz und die Initiative des ecuadorianischen Präsidenten Correa, auf die Erdölförderung im Nationalpark Yasuní zu verzichten, wenn die internationale Staatengemeinschaft als Kompensation für die fehlenden Gewinne finanzielle Mittel zur Verfügung stelle, die sein Staatshaushalt Correa zufolge dringend benötige.