Lit My Fire | Das Literaturmagazin: Hiroko Oyamada | Die Fabrik

Hiroko Oyamada | Die Fabrik

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Es schneit, es regnet, und bei uns wird gelesen: Lit My Fire hat für euch den Roman Die Fabrik von Hiroko Oyamada im Gepäck. Es geht um Entfremdung, die Arbeitswelt und die Frage danach, wie weit die Realität gedehnt werden kann, bevor sie zerreißt. Oyamada, die selbst in verschiedenen prekären Jobs gearbeitet hat, zeichnet eine Fabrik, die sich jeder klaren Funktion entzieht – ein surrealer Kosmos aus endlosen Fluren, sinnlosen Aufgaben und schleichender Verunsicherung. 

Über Realitäten ganz anderer Art spricht Sebastian. Er folgt Stefanie Sargnagel auf den Wiener Opernball, und erzählt uns, wie er den Blick der österreichischen Schriftstellerin auf das Event fand. Zwischen Glamour, politischer Prominenz und touristischem Spektakel wird nicht nur der Ball selbst, sondern auch seine symbolische Aufladung seziert.

Und schließlich gibt es auf Zuhörer:innenwunsch wieder eine Ausgabe Fantastic Books. Anna stellt euch The Incandescent von Emily Tesh vor, ein nicht ganz klassischer Beitrag im Genré Zauberschulen, in dem wir mal nicht den auserwählten Schüler:innen folgen, sondern der Direktorin für Magie an der Chetwood School, die zwischen Verwaltungsarbeit, Problemschüler:innen und den Dämonen in der Dimension nebenan auch noch mit ihrer Verliebtheit in eine Kollegin umgehen muss.

Musik zum Thema Arbeit gibt es natürlich auch - zumindest, wenn Sebastian sich nicht unerlaubt frei nimmt.