Völlig überfüllter Hotspot auf griechischer Insel Samos: "Niemand hat einen Plan für den Winter"

"Niemand hat einen Plan für den Winter"

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Rund 2300 Geflüchtete sind im Moment im Hotspot auf Samos untergebracht. Ausgelegt ist das Camo für 700. Viele Geflüchtete campieren deswegen in den Olivenhainen neben dem Camp.
Quelle: 
https://samosvolunteers.org/

Die griechische Insel Samos ist an der dichtesten Stelle nur 1,7 km vom türkischen Festland entfernt. Damit ist sie eine der griechischen Inseln, auf der am meisten Geflüchtete angekommen sind. Auch wenn die Grenzen in Europa immer dichter sind – Immer noch wagen viele Geflüchtete hier die Überfahrt noch Europa. Jetzt, vor dem Winter, steigt die Zahl der Geflüchteten noch mal, die auf Samos ankommen. Doch der Hotspot auf Samos ist völlig überfüllt und es fehlt an allem – Unterkünften, warmer Kleidung, medizinischer Versorgung. Die Nichtregierungsorganisation Samos Volunteers warnt, dass die Situation im Winter noch viel schlimmer werden können. Die Behörden seien aber überfordert und kooperierten wenig mit der Organisation. Radio Dreyeckland sprach mit Sabine Klasen von Samos Volunteers.

Samos Volunteers ist auf Spenden angewiesen. Um auch im bevorstehenden Winter ihre Arbeit fortsetzen zu können, braucht die Organisation dringend Spenden. Informationen findet ihr auf https://samosvolunteers.org/