Die Freiburger Polizei beurteilt die Begegnung der Fans vom SC Freiburg und dem FC Utrecht aus den Niederlanden im Männerfußball am Donnerstag als freidlich. Zwar sei dieser nicht störungsfrei verlaufen, aber explizit mehrheitlich friedlich. Polizeibeamte aus Land, Bund und den Niederlanden waren im Einsatz, um die Fanbewegungen in der Stadt zu kontrollieren. Die Ultras des Utrechter Herrenteams sind politisch als konservativ bis rechts einzuordnen, wobei es sich nicht um eine einheitliche politische Gruppe handelt. Neben Pyrotechnik stellte die Polizei auch drei Körperverletzungen unter den niederländischen Fans fest. Durch das Auslösen der Notbremse in ebenfalls drei Fällen störten die Fans die Straßenbahnverbindung, um schneller am Stadion anzukommen. Zudem kam es in zu Untersuchungen auf den Verdacht der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole, woraufhin die Polizei Festnahmen und Ermittlungen durchführte. Stark alkoholisierte, einheitlich gekleidete Männergruppen zogen nach dem Spiel in die Innenstadt und im Bermudadreieck. Dort sammelten sich rund 2 000 Menschen, um zu feiern und hinterließen Glasscherben. Anwohnende FLINTA* beschrieben unangenehme bis bedrohliche Stimmung im Feierzentrum der Stadt.

