Rund 500 bei Solidarität mit Charlie Hebdo in Freiburg

Rund 500 bei Solidarität mit Charlie Hebdo in Freiburg

Es war eher die Generation 45 Plus, die am Samstag 17.1.15 dem Aufruf der alevitischen Gemeinde  und des interkulturellen Vereins "Fairburg Freiburg e.V." folgten. Pünktlich setzten sich im strömenden Regen beginnend um 14 Uhr ab  Augustinerplatz rund 500 in bewegung. Die Teilnehmenden zogen meist schweigend auf einer die unmittelbare Konsummeile meidenden Route Gerberau -Humboldstr.-Remparstr.  zum Platz der Alten Synagoge.
Auf der matschigen Wiese vor dem KG2, an dessen Westseite hinzum Platz der Alten Synagoge eine LKW Tribüne errichtet war, hörten Sie  im Schneeregen Reden des  Freiburger OB, Dieter Salomon, einem Redner der alevitischen Gemeinde und Fair-Stadt-Freiburg. Während der Oberbürgermeister sehr viel auf gemeinsame Werte, die auch allen Religionen gemeinsam sei, wie isnbesondere die Achtung des menschlichen Lebens abstellte, dabei aber die offensive Verteidigung der Grundfreiheiten eher zu kurz kommen liess und zwar die Religionskriege anderer Religionen wie des Christentums benannte, verzichtete er aber auf die Kritik der modernen Reduktion aller politischen  Grundfreiheiten auf das Grundrecht der maximalen Optimierung der Plusmacherei und dessen militärische Durchstezung weltweit zum Thema zu machen. Die offensive Verteidigung von Freiheiten für alle, die Mehr als die Wahrung von Minderheitenrechten ist, als Basis eines Einschluß Aller gerät aber bei Verzicht auch auf die Solidarität im Grundrecht eines guten Lebens für wirklich alle in eine Schieflage. Sowohl in den europäischen Gesellschaften gleichermaßen wie in den militärischen Abschottungen gegen die Armut der Mehrheiten in der Welt.

Neben einer von  kämpferischen Rhetorik zur Verteidigung von Meinungs- und Pressefreiheit geprägten Rede des Repräsentanten der alevitischen Gemeinde,  brachte Ibriahim Serialtin auch die Passage des Grußworts, der wegen der Terminierung der Demonstration  in die Shabbat  Handlungen verhinderten Vorsteherin der jüdischen Gemeinde Freiburg, Irina Katz, zu Gehör:  Sie  stellte die elementare Mitmenschlichkeit des Verhaltens des  im jüdischen Supermarkt aus Mali gebürtigen Franzosen Ms Lassana ins Zentrum: