Wie erging es Freiburger Künstlern im Nationalsozialismus?: „Verfolgung, Anpassung, Rückzug“

„Verfolgung, Anpassung, Rückzug“

Ausstellung_entartete_kunst_1937.jpg

Ausstellung "Entartete Kunst".
Joseph Goebbels beim Besuch der Ausstellung "Entartete Kunst".
Quelle: 
Bundesarchiv, Bild 183-H02648 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Von den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten haben viele im Geschichtsunterreicht etwas mitbekommen. Weniger wissen die meisten Menschen aber über die nationalsozialistische Kunst- und Kulturpolitik. Die abwertende Bezeichnung der Nazis „entartete Kunst“ ist vielleicht noch ein Begriff, aber darüber hinaus ist wenig bekannt. Die Stadt Freiburg widmet sich zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz (27.01.1945) der nationalsozialistischen Politik in Sachen Bildende Kunst. Bei der Veranstaltung am 28. Januar geht es um Kunst während des Nationalsozialismus in Freiburg. Darüber spricht die Kunsthistorikerin Antje Lechleiter in ihrem Vortrag mit dem Titel: „Verfolgung, Anpassung, Rückzug. Bildende Kunst im Freiburg der NS-Zeit“.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 28. Januar 2018 um 19:30 Uhr im Historischen Rathaus statt. Neben dem Vortrag spielt Juris Teichmanis auf dem Violoncello. Dazu laden unter anderem das städtische Kulturamt und das SWRStudio Freiburg ein. Der Eintritt ist frei.