Zeitzeugin im Gespräch, Julijana Zarchi aus Litauen (Teil 1+2))

Zeitzeugin im Gespräch, Julijana Zarchi aus Litauen (Teil 1+2))

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Foto: maximilian-kolbe-werk.de
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Julijana Zarchis Vater, ein litauischer Jude, studiert und promoviert in Basel. Danach arbeitet er in Düsseldorf, wo er seine zukünftige Ehefrau, eine Deutsche, kennen lernt. 1934 wollen beide heiraten, was aber in Deutschland nach der Machtergreifung schon nicht mehr möglich war. Sie fahren nach Litauen und heiraten dort in der Synagoge. Frau Zarchi wird litauische Staatsangehörige.

1938 kommt Julijana Zarchi in Litauen zur Welt. Ihr Vater wird mitsamt der jüdischen Großfamilie ermordet, Julijana kommt als Dreijährige ins Ghetto Kaunas...

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Nach dem Krieg werden ihre Mutter und sie von den Sowjets für 17 Jahre nach Tadschikistan deportiert. Im zweiten Teil geht es um diese Geschichte und wie sie die Fragen nach Identität beantwortet.
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