Flüchtlinge und Lager

Flüchtlinge und Lager

Wenn es nach der Österreichischen Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) geht, sollen Flüchtlinge, die um Asyl ansuchen umgehend nach ihrer Ankunft im Land in Lagern interniert und isoliert werden. Vier Wochen lang - lang genug um Flüchtlinge an der u.U. lebensrettenden Inanspruchnahme eines Rechtsbeistandes zu hindern, der sie vor der Abschiebung bewahren könnte.
Innenministerin Fekter beschwichtigt grotesk, es sei nicht gleichzusetzen mit Haft, denn innerhalb des Zentrums "dürfen sie sich ja frei bewegen". Außerdem werde in den Internierungslagern eine medizinische Grundversorgung gewährleistet...

Aber woher kommt diese menschenverachtende Idee?
Etwa um die österreichischen Bürger vor den "Wilden" zu schützen?
Was die ÖVP-Ministerin mit ihrer Novelle der österreischischen Asylpolitik seit 1.1. 2010 sonst noch vorhat und wie die Bevölkerung in Österreich die Flüchtlingsproblematik sieht, darüber sprach Radio LORA München mit Michael Genner vom österreichischen Unterstützungskommitee "Asyl in Not" für politisch verfolgte Ausländer/innen.

Das österreichischen Unterstützungskommitee könnt ihr im Netz erreichten: www.asyl-in-not.org