Sendetermine: Mittwoch um 20 Uhr und Donnerstag um 13 Uhr.
David Krakauer ist weltweit bekannt durch seine Klezmatics und seine Adaptionen alter Ostjuden-Musiktraditionen in die neue Zeit. Radio Corax Halle sprach mit ihm über sein neues...
Sendetermine: Freitag, 17. August um 19 Uhr und Dienstag, 21. August um 14 Uhr.
Karola Bloch wurde 1905 in Lodz geboren. Die Architektin und Bauhausschülerin schloss sich im Widerstand gegen den Nationalsozialismus Ende der 1920er Jahre der...
"A perdre la raison" (zu deutsch etwa: Den Verstand verlieren), des noch recht jungen belgischen Regisseurs Joachim Lafosse (geboren 1975), der seit 2004 abendfuellende Featurefilme dreht, vom dem ich persoenlich aber bisher noch nichts gehoert hatte. Die Handlung des Films (Lafosse ist zugleich einer der drei Drehbuchautoren) basiert lose auf einer wahren Geschichte, ohne aber dokumentarisch diese wiedergeben zu wollen. Worum es geht? Ich werde den Schluss hier nicht veraten, aber der Film erzaehlt von einem jungen Paar (Murielle und Mounir), das eine Familie gruendet und Kinder bekommt (ungewoehnlich, was?). Der junge Mann stammt aus einer armen marokkanischen Familie, ein wohlhabender Arzt hatte ihn damals als Kind adoptiert, mit dem Einverstaendnis der marokkanischen Eltern, und mit nach Belgien genommen. Murielle versteht sich gut mit ihrem aelteren Schwiegervater, und da das Paar wenig Geld hat, beschliessen sie, das Angebot des einsamen aelteren Herrn anzunehmen und zu ihm in sein Haus zu ziehen. Und auch seine grosszuegigen finanziellen Zuwendungen anzunehmen.
Einer der am meisten Aufsehen erregenden Regisseure der francophonen Welt ist zweifelsohne das ungewoehnliche Nachwuchstalent Xavier Dolan.
Ein Francokanadier, geboren 1989 in Montreal, der bereits mit 19 Jahren seinen ersten Film produzierte, und es damit sogar international in die Kinos schaffte. Eine Besonderheit ist, dass seine Filme, alle produziert in Kanada, zweisprachig sind, was bedeutet, dass auch im Film selbst die Figuren beide Sprachen durcheinander sprechen oder es Dialoge gibt, in deinen Eine/r diese, der oder die Andere jene Sprache spricht.
Sein Erstling "I killed my Mother" bzw. "J'ai tue ma mere" kam bei uns erst nachtraeglich in die Kinos, aufgrund des Erfolgs seines zweiten Werks, "Les Amours Imaginaires" resp. auf englisch als "Heartbeats", den ich hier in Cannes vor zwei Jahren ebenfalls als Premiere sehen konnt.
Laurence will eine Frau werden
Heute also wurde sein dritter Film vorgestellt, diesmal nur mit einem englischen Titel "Laurence anyways". Die Handlung laesst sich in wenigen Saetzen zusammenfassen: Ein Schriftsteller, Laurence (sehr gut gespielt vom frz. Schauspielstar Melvil Poupaud), lebt mit seiner wilden Freundin Fred (Suzanne Clement, auch sie spielt hervorragend) eine Art "amour fou", eine heftige, intensive, unkonventionelle Beziehung, in der sich die Beiden voler Ueberzeugung von jedem Spiessertum ihrer Umgebung absetzen. Aber als Laurence seiner Fred eines Tages gesteht, dass er kuenftig lieber als Frau leben moechte und ernsthaft eine Geschlechtsumwandlung anstrebt, ist die unkonventionelle Fred doch ueberfordert.
Tag 2 - und ein weiterer RDL-"35-Millimeter"-Redakteur ist vor Ort.
Neben dem offiziellen Wettbewerb gibt es jedes Jahr die Nebenreihen, wie "Un Certain Regard", die "Quinzaine des Realisateurs" oder die "Semaine de la Critique". Und natuerlich die schoenen Retro-Auffuehrungen von Klassikern in der bereits erwahnten Reihe "Cannes Classiques". Diese Reihen gehen in der Berichterstattung oft etwas unter, obwohl sich gerade fuer ambitionierte Arthaus-Besucher und FreundInnen der Filmkust hier oft Interessanteres findet als in dem offiziellen Wettbewerbsprogramm.
Aber natuerlich besteht zugleich auch immer die Gefahr, in einem jener Machwerke zu landen, die einen innerhalb weniger Minuten in seeligen Tiefschlaf zu versetzen... was manchmal auch in Ordnung ist, bei einem vollen Filmprogramm tut es ja durchaus gut, ab und an ein kleines "Verdauungsschlaefchen" einzulegen, um die vielen Bilder zu "verdauen", die man den ganzen Tag ueber gefressen hat... und die einem manchmal schwerer im Magen liegen als die "Wackersteine" aus dem Maerchen dem armen boesen Wolf...
Nuit Blanche, ('Weiße Nacht') - das sind Paskal, Katharina und Dimitris an Gitarre, Geige und Cello. Die drei bezeichnen sich als "Nachteulen" und dementsprechend sind 'weiße' die durchgemachten oder schlaflosen Nächte. Aber lassen wir...
Letzte Woche fand im Theater Freiburg die Premiere der Kampfoperette "Planet der Frauen" statt. Die Musik ist von Bernadette La Hengst und den Text schrieb Maxi Obexer. Insgesamt 25 Laien-Schauspielerinnen und 7 professionelle...
HaedFeedHands existiert seit 2006 und versteht sich als Vertreter eines "Neuen Zirkus". Neu ist die Symbiose von Zirkus, Theater und Tanz. Diese Verbindung birgt in ihrer intensiven Körperlichkeit eine hohe Emotionalität und Poesie...
Gegen die Langeweile zwischen den Jahren hat der Choas Computer Club seit 28 Jahren etwas zu bieten: seinen alljaehrlichen Kongress, inzwischen vielbeachtet. Dieses Jahr unter dem Motto: behind enemy lines.
Wie Radio Dreyeckland aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, hat die Stadt Freiburg einen Tag vor Beginn des diesjährigen Diesl 'N' Dust Festivals (16.-18.09) auf dem Wagenplatz der Schattenparker das Festival per Allgemeinverfügung...
((Anmod im Text)) In der grün-roten Regierungserklärung wird neben den nichtkommerziellen Radios auch eine Lanze für die Soziokultur gebrochen. Bei Radio Dreyeckland schaute Laila Koller vom E-Werk Freiburg vorbei. Das E-Werk ist eines der...
Radio Dreyeckland begleitet die Restaurierung, Eröffnung und Entwicklung des im palästinensischen Ort Jenin wiedereröffneten Kinos "Cinema Jenin" von Anfang an. Focus-Redakteur Alex hat Franz Macher getroffen, einen Studenten, der als...
Ich weiß ja nicht, was Sie am nächsten Wochenende vorhaben. Wenn Sie Lust und Zeit haben könnten Sie ja beispielsweise nach Merseburg fahren. Dort gibt es einen Haufen Filme zu sehen. Die diesjährigen Defa-Filmtage sind allein einem...
Die internationale Theatergruppe Jasonites ist zu Gast im Radio Dreyeckland und stellt sich und ihr Programm vor. Ein Augen und Ohrenschmaus erwartet euch am 15.11. in der Mensabar und die ganze Woche über an verschiedenen Orten Freiburgs.
Am 9. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen. Uwe Frenzel und Clemens Riesser von Radio Unerhört Marburg haben zur Reichsprogromnacht ein Hörstück erstellt und beziehen sich dabei vor allem auf die...