Wir starten mit der Sendereihe »Frieden gestalten - Wie geht das?« mit einem Gespräch der südnordfunk Redaktion darüber, warum es Sinn macht, über Friedensarbeit zu berichten, während militärische Informationen das Nachrichtengeschehen stark dominieren. Beiträge: Urbaner Frieden in Medellín | Die israelisch-palästinensische Initiative Parents Circle | Außerdem: Der Langzeitgau - Auch 40 Jahre nach Tschernobyl fordert die Atomtechnik weltweit weiter Strahlenopfer.
»Diejenigen ganz unten nicht vergessen«
Zivile Initiativen in Medellín (Kolumbien) drängen darauf, am Friedensprozess zwischen Regierung und Mafia beteiligt zu werden. Eine Stadtteilaktivistin erklärt uns im Beitrag, warum es wichtig ist, dass nicht nur die Mafiabosse im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Und wir erfahren, was jetzt schon erreicht wurde, obwohl sich die Gespräche selbst gerade in der Krise befinden.
»Wut und Hass können enden«
Die Versöhnungsinitiative Parents Circle engagiert sich für mehr Empathie zwischen Menschen in Israel und Palästina ein. Unsere Kollegin Eva Gutensohn hat mit drei Menschen gesprochen, die durch den Konflikt Familienangehörige verloren haben. Dabei hat sie erfahren, dass Vergebung und Versöhnung zwischen Menschen aus Palästina und Israel möglich sind.
»Strahlenopfer - Kernenergie und Uranlieferketten«
Beim Gedenken an die eine historische Atomkatastrophe wird leicht vergessen: Nukleartests, Uranabbau und Endlagerdesaster fordern stetig heutige und künftige Strahlenopfer, Kernenergie und atomare Ambitionen befeuern den Langzeitgau. Ein Kolleg*innengespräch mit Rückblick auf atomare Katastrophen unter dem Radar und Blick auf die Lieferkette Uran vom Abbau bis zur vermeintlichen Entsorgung des Atommülls.

