Emissionshandel: Eine Spurensuche zwischen CO₂-Zertifikaten, Kohlenstoffmärkten, Landkonflikten und globaler Gerechtigkeit: Saubere Luft ernten

Saubere Luft ernten

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Lichtung mit Pinienmonokultur im Hintergrund
Kyamukasa – monokulturelle Baumpflanzung in Uganda, die von verschiedenen Entwicklungsorganisationen (DFDO, FMO) im Rahmen des Emissionshandels mit CO₂-Zertifikaten finanziell unterstützt wurde. Zu sehen: Häuser der Mitarbeitenden
Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
Tonny Katende, Witness Radio Uganda


Der Handel mit Emissionszertifikaten soll helfen, den Klimawandel zu bremsen. Unternehmen können dabei Zertifikate kaufen, um ihre Emissionen auszugleichen. Doch funktioniert dieses System wirklich? Die Zertifikate sind das handelbare Produkt etwa von Aufforstungsprojekten, die oft im Globalen Süden angesiedelt sind, wo Land knapp ist. Der Beitrag zeigt, welche Probleme der CO₂-Handel mit sich bringt, welche Rolle die Klimapolitik der EU spielt und warum die Interessen von Politik, Unternehmen und betroffenen Gemeinden oft auseinandergehen. Wirksamer Klimaschutz hängt nicht nur von technischen Lösungen ab, sondern auch von fairen Regeln und Mitbestimmung.

 

27:52

Im Rahmen unsere Medienpartnerschaft mit dem Witness Radio Uganda ist ein 30-minütiger Hörbeitrag über die Wenn und Abers des internationalen Emissionshandel entstanden. Darin begeben sich Eunice Nangobi und Tim Dammann auf eine Spurensuche zwischen Kohlenstoff-Bilanzen, Landkonflikten und globaler Gerechtigkeit. Der Beitrag SAUBERE LUFT ERNTEN  legt die Dimensionen von Macht zwischen den beteiligten Akteuren offen.

Links zur Recherche - Emissionshandel und Landrechte

 

Autor*in

snf