Repression gegen Antifas im Budapest-Komplex: In Budapest und Paris wird gegen Antifaschist*innen verhandelt; die Strafe von Maja T. wurde leicht reduziert

In Budapest und Paris wird gegen Antifaschist*innen verhandelt; die Strafe von Maja T. wurde leicht reduziert

Freiheit für Gino

Symbolbild: Libérez Gino vor dem Justizpalast, île de la cité; Paris (Radio Parleur)
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Radio Parleur

Am heutigen Mittwoch stehen wichtige Gerichtsentscheidung im sogenannten Budapest-Komplex an. Verschiedenen Antifaschist*innen werden Angriffe auf Nazis beim sogenannten "Tag der Ehre" in Budapest vorgeworfen. Prominenteste angeklagte Person ist Maja T. Die nicht-binäre Antifaschist*in war verfassungswidrig von Deutschland nach Ungarn abgeschoben worden und war dort lange im Hungerstreik. Im Berufungsverfahren in Budapest wurde über Maja T., den Italiener Gabriele M. und Anna M.aus Berlin geurteilt. Majas Strafe wurde von 8 auf 7 Jahre reduziert. Zudem entscheidet heute, ebenfalls im Budapest-Komplex, das Kassationsgericht in Paris darüber, ob der in Albanien geborene Antifaschist Gino nach Deutschland und von hier aus vielleicht später möglicherweise doch noch an die ungarische Justiz ausgeliefert werden kann. Wir haben mit unserem freien Mitarbeiter Luc in Paris gesprochen, der an einem Ticker fürs ND zu den Gerichtsentscheidungen beteiligt ist. 6:30

Auch Vetreter*innen der Roten Hilfe sind zur Unterstützung von Gino nach Paris gekommen. Luc hat am Mittag mit Clara von der Roten Hilfe gesprochen: 8:59

Autor*in

LS