Deutsches Exempelstatuieren führt zu Stottern der bw. Industrieproduktion

Deutsches Exempelstatuieren führt zu Stottern der bw. Industrieproduktion

Mit einem preis- und arbeitstäglich bereinigten Produktionsminus von 0,2 Prozent im Juli 2012 gegenüber dem Vorjahr werden die Rückwirkungen der deutschen Verarmungspolitik gegenüber den südeuropäischen Eurozonenländern auch in Baden-Württemberg immer unübersehbarer. Zwar kann das Statistische Landesamt für die ersten sieben Monate noch ein moderaten Produktions-Zuwachs von -preis und arbeitstäglich bereinigt- 1,5 % ausmachen. (Im deflationierten und arbeitstäglichbereinigten Geld-Umsatzvolumen gibt es mit Lagerverkäufen allerdings noch ein Umsatzplus von 2,4 % in den ersten sieben Monaten!)
Der bisherige Motor, die Automobilindustrie, bewirkte jedoch mit einem bereinigten Produktions-Minus von 5,5 % allein im Juli eine deutliche Abflachung ins industrielle Gesamt-Minus des Juli. Er verhagelte zugleich eine stärkere Produktionszunahme in den ersten sieben Monaten.
Insgesamt war der Rückgang der Konsumgüterindustrien, die unmittelbar von der zahlungsfähigen privaten Konsumnachfrage und den privaten Einkommen abhängen, mit einem deutlichen Produktions-Minus von 2,7 % ursächlich für das stotternde Ergebnis der ersten sieben Monate im Jahr. Bei der bereingten geldmässigen Umsatzhöhe lag in den ersten sieben Monaten des Jahres der Konsumgüterabsatz allein im Ausland bei minus 2,8 % und bei einem Inlandsabsatzminus von 1 Prozent bedeutet dies insgesamt ein Minus von 1,7 % -Punkten in Baden-Württemberg.
http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2012286.asp und
http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2012287.asp