Freude über gemeinsames Schaffen - Sorge um die Zukunft: "Eigenart"-Projekt feiert seine Vernissage

"Eigenart"-Projekt feiert seine Vernissage

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Die Vernissage des inklusiven Kunstprojektes "Eigenart" in der Werkstatt vom Kubus3.
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Bei der Vernissage des offenen Kunstprojektes "Eigenart" lässt sich erleben, wie wichtig Orte für freies und barrierefreies Schaffen sind. Seit März 2025 trafen sich wöchentlich Menschen jeden Alters in der Werkstatt auf dem Kulturgelände, um gemeinsam ihrem eigenen künstlerischen Ausdruck nachzugehen. in der Materialauswahl waren sie dabei denkbar frei - ob Schweißen, Steinbildhauerei oder Linoleomdruck: ohne Druck und Resultats-Zwang dürfen sie sich, mit Anleitung der betreuenden Künstler*innen, in allem ausprobieren. Was dabei enstand, zeigten sie auf der Vernissage im Dezember.

2026 muss die Projektwerkstatt allerdings um ihre Zukunft bangen: Ausweichräume für die Zeit der baulichen Neugestaltung des Kulturparkgeländes (die auch andere kulturelle Einrichtungen betrifft) sind nicht in Sicht. Und trotz dem unablässigen Zuspruch vonseiten der Stadt und der Immobilien-Eigentümer bleiben die handfesten Lösungsvorschläge bislang aus. Über die Situation und die Bedarfe des Kubus3-Teams sprach Radio Dreyeckland im Anschluss an die Vernissage mit einer der Geschäftsleitenden, Rosi Schüle-Grünert.