Einblick in eine intellektuelle Szene, die anfällig ist für Machtphantasien, Staatsnähe und Antisemitismus: Tagebücher von Mihail Sebastian im Theater Freiburg

Einblick in eine intellektuelle Szene, die anfällig ist für Machtphantasien, Staatsnähe und Antisemitismus: Tagebücher von Mihail Sebastian im Theater Freiburg

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Quelle: 
ag-freiburg.org

Die Tagebücher des rumänischen Schriftstellers Mihail Sebastian aus den Jahren 1935-1940 werden am Sonntag, den 13. Dezember, in einer szenischen Lesung von Robert Stadlober im Stadttheater präsentiert. Mihail Sebastian beschrieb die politische Situation, die Kulturszene und den Antisemitismus im damaligen Rumänien. Wir sprachen mit Thomas Ebermann, der eine Einführung zur Lesung geben wird.

 

Die Lesung beginnt um 20:00 im Wintererfoyer des Theater Freiburg. Sie wird im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus von der Anarchstischen Gruppe Freiburg zusammen mit dem Referat gegen Faschismus des Stura der Universität Freiburg, der Amadeu Antonio Stiftung und DIKA e.V. veranstaltet.