EU profitiert von Einsatz sudanesischer Milizen zur Flüchtlingsabwehr

EU profitiert von Einsatz sudanesischer Milizen zur Flüchtlingsabwehr

Die EU nutzt zur Flüchtlingsabwehr in Ostafrika auch sudanesische Milizen, deren Gewalt bereits vor dem Internationalen Strafgerichtshof verhandelt wurde. Das berichtet German Foreign Policy. Die EU hatte die damalige Klage gegen den sudanesichen Präsidenten unterstützt und dies mit den Morden der Janjaweed-Miliz begründet. Sie wird beschuldigt, für schwere Verbrechen im Bürgerkrieg in Darfur verantwortlich zu sein. Heute jagen sie unter dem Namen Rapid Support Forces an der sudanesischen Grenze Flüchtlinge. Die Bundesrepublik soll über die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Mittel für die Flüchtlingsabwehr im Sudan bereitstellen. Die EU schießt dreistellige Millionensummen für die Flüchtlingsabwehr im Sudan zu.