Petition: Für Teilhabe ohne Digitalzwang

Für Teilhabe ohne Digitalzwang

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Eine Person mit schwarzer Mütze und Bart schaut skeptisch aus den Augenwinkeln zu ihrer linken Seite, wo eine andere Person ihr ein Smartphone mit einer Kleinwaffe an den Kopft hält, deren Lauf auf die Schläfe gerichtet ist.
Lizenz: 
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Quelle: 
Bild:DigitalcourageCC-BY 4.0

Die Organisation Digitalcourage fordert in ihrer neuen Digitalzwang-Petition den deutschen Bundestag auf, das Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang ins Grundgesetz aufzunehmen und damit gesetzlich zu verankern. In der Petition heisst es z.B.: "Die Wahrnehmung der Grundrechte und der Daseinsvorsorge, die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und die Nutzung der öffentlichen Infrastruktur (z.B. Post, Bahn, medizinische Versorgung) darf nicht
davon abhängig gemacht werden, dass Menschen das Internet, ein Smartphone oder bestimmte Software benutzen."
Weiter: "Digitalzwang schließt viele Menschen aus: alte oder kranke Menschen, Menschen mit Behinderung und Menschen mit geringem Einkommen."

Nicht noch mehr Überwachung: Der Zwang, für bisher allgemein verfügbare Dienste nun ein Smartphone oder bestimmte Apps zu nutzen, führt zu immer neuen detaillierten Datensammlungen, die eine umfassende (kommerzielle) Überwachung aller Lebensbereiche ermöglichen.
47.000 Menschen habe schon unterschrieben. Bis zum 23. Mai, dem Tag des Grundgesetzes, wollen wir 75.000 Unterschriften erreichen.

Also, gerne unterschreiben:
Nein zum Digitalzwang.
Nein zu Apps für die Grundversorgung.
Nein zu „Digital Only“ beim Staat.
Nein zu Teilhabe nur noch mit Smartphone, Account und Datenabgabe.
Alle Infos zum Endspurt im Blog: Jetzt unterschreiben: Für Teilhabe ohne Digitalzwang

(s.g.)