In Gedenken an Rostock-Lichtenhagen - Gegen rassistische Gewalt heute

In Gedenken an Rostock-Lichtenhagen - Gegen rassistische Gewalt heute

Rostock Lichtenhagen.png

Graffiti anlässlich der Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen
Quelle: 
https://ixquick-proxy.com/do/spg/show_picture.pl?l=deutsch&rais=1&oiu=https%3A%2F%2Fantifarostock.files.wordpress.com%2F2013%2F08%2Flichtenhagen.jpg&sp=4f8c5b3275cdab9a14dba0dd212a1bc2

Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und sogenannte sichere Herkunftsländer. Das klingt aktuell, hat aber bereits eine Geschichte. Im August 1992 fanden die Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen statt. Mehrere hundert Randalierende griffen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAst) und ein Wohnheim für ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter an. Angefeuert wurden sie von 3.000 applaudierenden Zuschauern. Die Passivität der Polizei und die irritierenden Konsequenzen sorgen bis heute für Kontroversen.

In unserer Sendung möchten wir vor allem an die rassistischen Übergriffe erinnern, aber auch einen Blick auf die Gegenwart werfen, denn Rassismus zeigt sich wieder als großes Problem der Gesellschaft. Gespräche und Interviews zu Rostock, zu Ursachen und Folgen bieten einen historischen Blick, während unser Interview mit Andreas Schwantner von ProAsyl/Amnesty aktuelle Problematiken in den Blick nimmt.

Wir freuen uns sehr über Zuhörer*innen!