Freiburger Stadtbau hat Probleme Eigentumswohnungen im Metzgergrün zu verkaufen: Grüne halten an Bauträgergeschäft und der Abrisspolitik der Stadtbau fest

Grüne halten an Bauträgergeschäft und der Abrisspolitik der Stadtbau fest

SpatenstichMetzgergrünKlein.JPG

Spatenstich im Metzgergrün. Links im Bild die neuen Häuser; am Horizont hinter dem Bagger, die Reste des alten Metzgergrüns
Spatenstich für den 2. bauabschnitt im Metzgergrün am 16.04.26
Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
Foto: RDL (FK)

Wir haben kontinuierlich und kritisch über Abriss und Neubau im Quartier Metzgergrün, im Freiburger Stadtteil Stühlinger, berichtet. In dieser Woche hat die Badische Zeitung darüber geschrieben, dass es immer noch große Probleme gibt, die teuren Eigentumswohnungen der Freiburger Stadtbau im ersten Bauabschnitt an der Bissierstraße zu verkaufen. Weiterhin sind erst 13 der 24 Wohnungen verkauft, die seit Ende 2024 angeboten werden. Die Preise hat man nun schon leicht gesenkt; für eine 119-Quadratmeterwohnung werden z.B. statt 950.000 jetzt 920 Tausend Euro aufgerufen, immer noch sehr teuer. Wir haben darüber mit Maria Hehn gesprochen. Sie Gemeinderätin der Freiburger Grünen und Mitglied im Aufsichtsrat der Freiburger Stadtbau. Im Gespräch geht es auch um den noch nicht abgerissenen Teil des Metzgergrüns, der 2/3 der Fläche der alten Siedlung ausmacht. Hier wird sich die Zahl der Wohnungen nicht erhöhen. Etwa die Hälfte der neuen Wohnungen, nämlich 83, sollen Eigentumswohnungen werden, lediglich 25 Sozialwohnungen sind geplant. Am Rand des Gespräch geht es auch um den geplanten Abriss der Stadtbau im Quartier Carl-Mez-Straße / Alt-Haslach Süd und die Frage, ob aus den Problemen beim Verkauf von Eigentumswohnungen in der Bissierstraße Konsequenzen für den Neubaustadtteil Dietenbach zu ziehen sind. Maria Hehn verneint das.

Autor*in

FK