Leben und Schicksal der Familie Wiegand in Offenburg

familie_wiegand»Aus erster Hand - Erlebtes und Erforschtes aus der Zeit 1933-1945«

Dorothea Siegler-Wiegand (Offenburg)

Vortrag und Gespräch

Leben und Schicksal der Familie Wiegand in Offenburg. Dorothea Siegler-Wiegand (Offenburg) blickt zurück: Am Dienstag, dem 6. Oktober um 19.30 in der Katholischen Akademie, Wintererstr. 1 Freiburg.

Monika Rappenecker von der Katholischen Akademie: Anhören

Leben und Schicksal der Familie Wiegand in Offenburg

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»Aus erster Hand - Erlebtes und Erforschtes aus der Zeit 1933-1945«

Dorothea Siegler-Wiegand (Offenburg)


Vortrag und Gespräch

Leben und Schicksal der Familie Wiegand in Offenburg. Dorothea Siegler-Wiegand (Offenburg) blickt zurück: Am Dienstag, dem 6. Oktober um 19.30 in der Katholischen Akademie, Wintererstr. 1 Freiburg.

Monika Rappenecker von der Katholischen Akademie: Anhören

Aufgewachsen als Tochter jüdischer Eltern in Ettenheim, studierte Hertha Wiegand nach dem Abitur Medizin. 1919 konnte sie sich nach Promotion (1915) und Assistenzjahren mit ihrem 1925 verstorbenen nichtjüdischen Ehemann Dr. med. Otto Wiegand in Offenburg als Frauen- und Kinderärztin niederlassen. Man kannte die »Wiegande«, wie sie liebevoll von den Patienten genannt wurde, als sozial engagierte, vielseitig interessierte Medizinerin weit über die Grenzen der Stadt hinaus.

Nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten 1933 kämpfte Dr. Herta Wiegand jahrelang um ihre Zulassung als Ärztin. Schwer krank sollte sie im Januar 1944 – vermutlich nach Theresienstadt – deportiert werden. Ihren Tod kann man mit dem Jerusalemer Historiker Frank Stern »als eine Form des Widerstehens […] ansehen, der entwürdigenden Deportation die Würde der Wahl des Todes« vorzuziehen.

Aus dem Leben mit der Mutter berichtet Dorothea Siegler-Wiegand (geb. 1920) als Zeitzeugin. Wie hat sie die Zeit der NS-Diktatur und die Zeit nach der Befreiung erlebt?