Auch 2026 geht es bei Lit My Fire literarisch weiter: Wir haben den Gewinner des Booker Preises 2025 gelesen. Was nicht gesagt werden kann von David Szalay ist frisch im Verlag Claassen erschienen, übersetzt von Henning Ahrens. Am Anfang des Buches steht eine problematische Beziehung und ein Gewaltakt, die das Leben des Protagonisten und die Art, wie er die Welt sieht, grundlegend prägen. Warum dieses Buch aber keinesfalls nur ein klassischer Roman über Männerthemen ist, ob der Rest von Lit my Fire ebenso überzeugt ist wie Anna und was die Übersetzung kann, hört ihr am Mittwoch.
Sebastian hat einen Zwischenstopp in Japan mitgebracht. Das Loch von Hiroko Oyamada erzählt die Geschichte einer Frau, die mit ihrem Mann in das Dorf seiner Eltern zieht, ihren Beruf aufgibt und von da an alleine als Hausfrau ihre Tage füllt - bis sie in ein Loch fällt, das nur für sie zu existieren scheint, und in das sie immer tiefer eindringt, bis sie ihrer Wahrnehmung selber nicht mehr trauen kann.
Und schließlich hat Anna auf den letzten Drücker den neuen Roman von Leif Randt gelesen. Let's Talk About Feelings heißt das Buch über ein Coming of Middleage, die Geschichte eines Anfang Vierzigjährigen und das Jahr nach dem Tod seiner Mutter. Ihr dürft gespannt sein auf Mode-Labels, Podcasts und eine große Verliebtheit, die ihn bis nach Indien führt - und ein ganz neues Format bei Lit My Fire: Denn dieses Mal spricht der Lesekreis.
Musik zur Sendung bringt Clemens mit - und wie immer hat er einiger Hits im Gepäck!

