Morgenradio am Freitag (25.4.2008)

Morgenradio am Freitag (25.4.2008)

22 Schritte für Tschernobyl, 22 Schritte in Basel

Fortsetzung..........


Das Aktionskomitee gegen Atomkraftwerke NWA möchte in Basel beim
Lauf gegen das Vergessen erinnern und der unzähligen Opfer der
Katastrophe von 1986 gedenken. Derweil denken andere über eine Rückkehr
der Atomkraft nach und planen neue Werke vor.

Über die Aktivitäten des Aktionskomitees informiert
www.nwa-schweiz.ch im Mora sprach Aernschd (Ernst) Born,
Öffentlichkeitsbeauftragter des Nordwestschweizer Aktionskomitees gegen
Atomkraftwerke (NWA).

Ärzte gegen diesen EU-Reformvertrag

In diesen Tagen wird die quasie Verfassung der EU praktisch
durchgewunken. In Deutschland hat der Bundestag an Donnerstag (24.
April) den EU-Reformvertrag von Lissabon angenommen. Bei der
namentlichen Abstimmung wurde mit 515 Stimmen die erforderliche
Zweidrittelmehrheit mehr als deutlich übertroffen.

Die Ärzteorganisation IPPNW („Internationale Ärzte für die
Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung“) kritisiert
den EU-Reformvertrag von Lissabon. Der Organisation, die sich seit über
25 Jahren für Frieden und gegen atomare Bedrohung einsetzt, stoßen
besonders vier zentrale Punkte auf:

# Das EURATOM-Abkommen ist an den Vertrag angekoppelt

# Sicherheitspolitisch wird Aufrüstung zur Verfassungsverpflichtung erhoben

# Entscheidungen über Militäreinsätze werden der parlamentarische Kontrolle zunehmend entzogen

# Die Liberalisierung der Wirtschaft, einschließlich Kapitalverkehr und öffentliche Dienstleistungen erhält Verfassungsrang.

Für die IPPNW sprach Jens-Peter Steffen. Weitere Infos zum Thema
könnt ihr selbst googlen mit EU-Reformvertrag und Kritik bzw. auf der
Seite der Ärzteorganisation unter www.ippnw.de finden. 

Studiengebühren abschaffen! Beitrag

„Bildung muss finanzierbar bleiben, auch für Studierende“ so das knappe
Fazit, von Fredrik Dehnerdt , Studi und Bundessprecher der GEW, wenn es
um die leidige Geldfrage geht. Die Erwartungen durch mehr Geld, gezahlt
von den Studierenden die Studiensituation an den Unis zu verbessern,
konnten bisher so nicht erfüllt werden.
Ob in Hessen, wo die Studiengebühren kippen (könnten ?) oder dem
Modell Hamburg, der Flickenteppich der Bundesdeutschen Hochschul-
besser Landes -Politik ist bunt und hängt von den jeweiligen
politischen Konstellationen ab. Übersichtliche Nachlesinfos
www.abs-bund.de