Morgenradio am Mittwoch (22-10-2008)

Morgenradio am Mittwoch (22-10-2008)

img_2579f.jpg

img_2579f
img_2579f
*  Infoflash
hören
laden

*Badische Zeitung Lokalredaktion im Streik keine Bilder von der
Buß-Prozession der UL Stadträte und Besuch der Delegation aus Matsuyama

* Neues zur Freiburger Anlage bei Lehmann
(o-ton Moos)
* Abfallgebühren in Freiburg steigen ab 2009 im Schnitt um 1,8%

* Sanierungsprogramm für Wentzingerschulen , Rotteckgymnasium und Hauptfeuerwehrwache beschlossen (oton viethen 1+viethen 2)

* Gaspreise:Pfister soll neue Preisrunde verhindern

* Studiengebühren schrecken ab, Prognosen von Gebührengegnern bewahrheiten sich
* SPD beantragt Abschaffung der Studiengebühren

* größte Friedensdemo der Bundesrepublik vor 25 Jahren

* IPPNW fordert Gesundheitsberufe zur Teilnahme an Antiatomdemo in Gorleben auf.    * " Das Risiko bestand offenkundig" - StR Moos (UL) zu EBM Neidecks (CDU) Vorlage im GR über die Geldanlage bei Lehmann Brothers hören laden
 

Nicht auf 0,05 sondern 0,16 % belief sich der Zinsvorteil der Geldanlage der Stadt Freiburg bei Lehmann Brothers Deutschland. 35 der 47,3 Mio.€ wurden zwischen dem 3.9. und 8.9. 08 als Termingeld eingezahlt. 5 Mio,€ von dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Freiburg 30 Mio. € Steuergelder. Im Anlagezeitraum lag der (vermeintliche) Zinsvorteil  der 30 Mio € bei ca. 4.000 €.
Während der EBM Neideck noch in der Sitzung des GR am 21.10.08 darauf bestand, dass Anfang September kein Riskio erkennbar war, insistiert StR Moos darauf, dass ein verantwortliches Riskomanagement sehr wohl , dass erhöhte Risiko der Anlage bei Lehmann erkennen konnte/musste.
Erstaunlich aber auch, dass die Ihrem EBM Neideck zu Hilfe eilenden CDU-Stadträte negieren - trotz § 6 Nr. 10 des Statuts des Einlagesicherungsfonds "Ein  Rechtsanspruch ... auf Leistungen des Einlagensicherungsfond besteht nicht" - das überhaupt ein Schadensrisko bestand und besteht bzw. allenfalls durch die 500 MRD. Spritze seit vergangen Freitag reduziert wurde.
Beredt das Schweigen der Grünen mit Ausnahme Ihres OB Salomon, der u.a. erklärte : "Ethisches Investment ist auch eher  ein Holzweg" (sinngem.)   * Bader-Meinhof-Komplex u.a. in 35 mm

hören laden 
    * Besetzes Kulturzentrum auf Topf&Söhne-Gelände soll geräumt werden
hören
laden


    * Wider die Schülerinnenteilnahme an Totengedenken der deutsch-französischen Brigade

hören
laden 

p10501401
p10501401

Toten"ehrung" in Verdun                                  

                           Hartmannsweilerkopf       Den Krieg entehren

Keine Teilnahme von Schülerinnen an Totenfeier der Deutsch Französischen
Brigade

In einem Brief an die Schulleitung und das Kollegium des Markgräfler
Gymnasiums hat sich der Friedensrat Markgräflerland gegen die Teilnahme
15jähriger Schülerinnen und Schüler an einer Feier der Deutsch
Französischen Brigade am Hartmannsweilerkopf ausgesprochen.

Aufklärung der Schülerinnen und Schüler über Kriegsverbrechen kann ja
nur die Schlussfolgerung haben: „Nie wieder Krieg!“ erklärt der
Friedensrat und betont, dass es aus seiner Sicht völlig unverständlich
ist, wie ein solches Gedenken an die Opfer vergangener Kriege begangen
werden soll mit Angehörigen eines militärischen Gefechtsverbandes wie
der Deutsch Französischen Brigade, die ausgebildet werden, um neue
Kriege zu führen. Diese Brigade ist ausdrücklich dazu ausgebildet und
ausgerüstet, um Angriffskriege zu führen. Sowohl im Auftrag der NATO als
auch der EU.

Der Friedensrat zitiert in diesem Zusammenhang den ehemaligen Kommandeur
der Deutsch Französischen Brigade, Generalmajor Hans-Otto Budde, der in
aller Offenheit dargelegt hat, welche Soldatinnen für künftige
Operationen gefordert seien: „ Wir brauchen den archaischen Kämpfer und
den, der den High-Tech-Krieg führen kann. Diesen Typus müssen wir uns
wohl vorstellen als einen Kolonialkrieger, der fern der Heimat bei
dieser Art von Existenz in Gefahr steht, nach eigenen Gesetzen zu
handeln.“ Denn: Der „Staatsbürger in Uniform“ hat ausgedient.“

Der Friedensrat Markgräflerland will nicht, dass junge Frauen und Männer
zu „archaischen Kolonialkriegern“ ausgebildet werden. Weder hier in
Müllheim noch anderswo. Und der Friedensrat will nicht, dass junge
Menschen - bewusst oder unbewusst - als Staffage für eine Verharmlosung
neuer Kriege missbraucht werden. Der Friedensrat will, dass weder von
Müllheim noch von einem anderen Ort Krieg ausgeht.

Deshalb fordert der Friedensrat Schulleitung und Kollegium auf: Sagen
Sie die Teilnahme an dieser dem Frieden nicht dienenden Veranstaltung
ab. Sinn der deutsch französischen Freundschaft ist es nicht, gemeinsam
Kriege gegen Dritte zu führen, sondern sich gemeinsam für den Frieden zu
engagieren.

Mitarbeiterinnen des Friedensrates sind jederzeit bereit, über die
strittigen Fragen öffentlich zu diskutieren.