Interview: Tierbefreier*innen-Kollektiv Stuttgart: Nach Störaktion und Bannern in der Manege - "Es geht auf jeden Fall weiter!"

Nach Störaktion und Bannern in der Manege - "Es geht auf jeden Fall weiter!"

E2538873-546F-4E77-8DD0-DF6E745B7E6D.JPG

Silvester 2025/26: Aktivisti erheben sich mit Bannern von ihren Sitzplätzen. Zwei weitere drangen während einer Clownerie-Einlage bis in die Manege vor.
Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
Kollektiv Tierbefreiung Stuttgart

Mit einer Störaktion in der Manege tritt die Ortsgruppe der Tierbefreier*innen Stuttgart am 31. Dezember 2025 erstmals in Erscheinung. Die Forderungen, die das junge Kollektiv sich auf die Banner schrieb, richteten sich nicht nur gegen den in den Medien viel diskutierten Fall Sergej Stupakov, dessen Zaubershow für die Verwendung von Tauben stark kritisiert wurde. Die Intervention im Weltweihnachtscircus zielte auf alle Formen der Ausbeutung von Tieren in der Unterhaltungs-Branche ab. Und die von Anfang an stadtweit vernetzte Kampagne der Tierbefreier*innen hatte Erfolg: Stardust International, die den Weihnachtscircus seit über 30 Jahren auf dem Cannstatter Wasen veranstalten, verkündeten nach der Spielzeit, in Zukunft sogar auf sämtliche Nummern mit Tieren im Rahmen der Zirkusvorstellungen zu verzichten.

Radio Dreyeckland sprach mit Ira von den Tierbefreier*innen über die Gründung der Ortsgruppe Stuttgart, den Ablauf der Kampagne und darüber, wie sich der Kampf gegen Tierausbeutung in der Landeshauptstadt nun fortsetzt.