Buchvorstellung "Spiegelungen" am 24. Januar: Übersetzung als Brücke zum interkulturellen Verständnis: Der Freiburger Verlag Nonsolo

Übersetzung als Brücke zum interkulturellen Verständnis: Der Freiburger Verlag Nonsolo

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"Spiegelungen", der Erstling des Nonsolo-Verlags
Quelle: 
https://nonsoloverlag.de

"Das Leben 'zwischen zwei Welten' hat uns immer wieder gezeigt, dass das Bild einer fremden Kultur in der öffentlichen Meinung sehr oft von Klischees bestimmt wird, die auf oberflächlichen Kenntnissen basieren und wenig mit der Realität zu tun haben", heißt es in der Selbstbeschreibung des Nonsolo-Verlags. Der Freiburger Verlag, der vor einem Jahr gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Klischees abzubauen - und zwar zwischen Italien und Deutschland und mit dem Mittel der Literatur. Zeitgenössische italienische Literatur habe es auf dem deutschen Buchmarkt schwer, und so seien selbst in Italien preisgekrönte junge Autor*innen in Deutschland oftmals gänzlich unbekannt. Die Übersetzung ihrer Werke gehört daher zu den größten Aufgaben, die Nonsolo sich gestellt hat. Für das allererste Buch jedoch haben zehn Autor*innen eigens Erzählungen verfasst, die auch auf Italienisch noch nie zuvor erschienen sind. Der Band "Spiegelungen"/"Vite allo Specchio" lässt sich denn auch von zwei Seiten lesen, auf Deutsch und kopfüber auf Italienisch - oder umgekehrt? Mit einer Lesung wird "Spiegelungen" aufgrund der großen Nachfrage am 24. Januar bereits zum zweiten Mal in Freiburg vorgestellt. Wir haben mit Verlagsgründerin Alessandra Ballesi-Hansen gesprochen. Im Beitrag hört Ihr außerdem einige Ausschnitte aus dem Text "Maß und Mitte" von Gabriella Kuruvilla, einer der Erzählungen aus "Spiegelungen".

Lesung "Spiegelungen"/"Vite allo Specchio" mit Übersetzerin Ruth Mader-Koltay und Lektorin Irene Pacini: Donnerstag, 24. Januar 2019, 19 Uhr, Hildastraße 5.