Tod dem "I like it !"- Button von Facebook!

Tod dem "I like it !"- Button von Facebook!

"Gefällt mir" - so ein Button, der zu Facebook verweist, steht auf jeder Menge Webseiten. Datenschutzrechtlich ist das eine Katastrophe. Denn damit sammelt Facebook massenhaft Daten. Ohne dass die NutzerIn davon erfährt. Deshalb basteln sich manche Webseiten nun eigene gefällt-mir-buttons. Die das Ganze zumindest transparent machen.
Facebook vernetzt Menschen weltweit. Doch das milliardenschwere Unternehmen tut dies alles andere als selbstlos. Die Datenkrake Facebook sammelt Informationen wo sie nur kann und lässt sich nicht reinschauen, was sie damit anstellt. Zum Beispiel mit dem "gefällt mir"-Button. Damit können User ohne Umwege Artikel, Videos oder Dinge weiterempfehlen. Bequemes Marketing - und datenschutzrechtlich höchst bedenklich. Denn der Button schnüffelt persönliche Daten aus, sogar ohne dass man ihn angeklickt hat. Dagegen geht das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein nun vor. Es fordert Webseiten dazu auf, die "Gefällt mir"- Knöpfe von ihren Seiten zu löschen und auch auf Fanseiten bei Facebook zu verzichten. Der Heise-Verlag hat das nun getan und einen anderen Button kreiert. Dazu und zur Kritik an Facebook sprach Heike Demmel mit Holger Pleich, Redakteur bei der Computerzeitschrift c`t und bei heise online:
link zur Software

sieher auch Beitrag RDL v. 29.7.11 (Interview mit Thilo Weichert; Landesdatenschutzbeauftragter von Schleswig Holstein)