Uni für Alle!

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Uni für Alle
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Quelle: 
https://www.facebook.com/unifallefrbg/photos/a.1647683365447021.1073741827.1643419669206724/1647684685446889/?type=3&theater

13:57Sie fliehen vor Krieg, Armut oder Gewalt, kommen nach Deutschland, erhoffen sich hier ein besseres Leben. In Deutschland sind sie erst einmal sicher. Dennoch haben Flüchtlinge hier nicht die gleichen Möglichkeiten wie Deutsche, sich selbst zu verwirklichen - zum Beispiel wenn es um Bildung geht. Um studieren zu können, müssen sie sehr gute Sprachkenntnisse und in Deutschland anerkannte Abitur- oder Unizeugnisse nachweisen. Viele Flüchtlinge sind in ihrer Heimat bereits sehr gut ausgebildet worden und wollen hier nun daran anknüpfen.Die Immatrikulation wird jedoch oft von hohen bürokratischen bis psychologischen Hürden verhindert. Die neue Hochschulgruppe "Uni für Alle" möchte sich nun dafür einsetzen, Flüchtlingen ein Studium in Freiburg zu ermöglichen - über den Schleichweg des Gasthörer*innenstatus - und ihnen außerdem mit einem Buddy-Programm beim Einstieg helfen. Als Gasthörer*innen können sie offiziell Vorlesungen und Seminare besuchen, die Bibliothek nutzen und in der Mensa essen. Sie können keine Scheine erwerben, aber es soll vor allem auch der Integration dienen. 15 interessierte Flüchtlinge werden dies vermutlich ab Oktober mit Begleitung von "Uni für Alle" nutzen. Bislang gibt es da aber immer noch ein Problem: Es würde sie 50 Euro pro Semester pro Person kosten, hinzu kommen 12 Euro für die Bibliotheksnutzung. Das haben die wenigsten Flüchtlinge parat. Louisa hat sich darüber mit Franziska Pfab und Jana Binder von "Uni für Alle" 13:57 und mit Juliane Besters-Dilger 18:00, Prorektorin für Studium und Lehre, unterhalten.