Was kommt nach der Kronenbrücke?

Was kommt nach der Kronenbrücke?

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Mindestens 2,5 Mio. wird die Sanierung oder der Abriss der Kronenbrücke kosten.

Ähnlich wie bei der WiWili-Brücke könnten weitere unvorhergesehene Probleme - sprich Kosten - auftauchen.
Die Stadtverwaltung schlägt daher dem Gemeinderat den Neubau der Brücke vor. Ein Neubau ist auch deshalb notwendig, weil - Überraschung, Überraschung!!-  die alte Brücke in keinem Fall die geplante Straßenbahntrasse Rotteckring aufnehmen kann. Aus technischen Gründen und wegen des Hochwasserschutz ist die jetzige Kronenbrücke für die Straba ungeeignet. Für den Neubau liegen Kostenschätzungen zwischen 7 Mio. und 9 Mio. € insgesamt vor.

Für die Unabhängige Listen ist dies ein durchgreifender Grund erneut die Trassenführung auf der Bahnhofsachse prüfen zu lassen.

So sympathisch und sinnvoll - gerade auch für die Neubeplanung des verkehrberuhigten Rotteckringes und des Platzes an der Alten Synagoge - die Vorstellungen der unabhängigen Listen auch sind.

Dennoch: Für die aufmerksamen Beobachter stellt sich auch angesichts der brökelnden Stadtbahnbrücke die Frage, was eigentlich mit den anderen 343 Brücken in der Stadt ist? Vor allem aber: wie ist der Zustand der 28 Spannbetonbrücken, die auch über ein Baualter von 40- bis 50 Jahren wie die Kronenbrücke verfügen und bei denen es durch Wasser Chlorid und Korrosion im Beton zu einem auch plötzlichen fatalen Versagen kommen kann? So jedenfalls Garten- und Tiefbauamtschef Uekermann auf der Pressekonferenz der Stadt.

So richtig beruhigend ist die Auskunft des Presseamtes nicht, dass die anderen Spannbetonbrücken nicht über die gleiche Krümmung und die Gleichen Hohlkörper wie die Kronenbrücke verfügen. Besser ist die Tatsache, dass jährlich 500 000 € für Untersuchung zur Verfügung stehen. Ob das aber reicht?

4:33 Minuten

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