Akademischer Feminismus - Eröffnung und Englische Keynotes

Akademischer Feminismus - Eröffnung und Englische Keynotes

Die Frauen- und Geschlechterforschung zeichnet sich seit je her dadurch aus, dass sie die politischen Dimensionen von Forschung nicht negiert. Was aber diese Einsicht für die eigene Forschung bedeutet und worin der eigene politische Anspruch besteht, ist bis heute Gegenstand kontroverser Debatten.

Das Symposium nimmt das Verhältnis der Geschlechterforschung zu zwei Bereichen in den Blick: Erstens institutionalisierte Gleichstellungsarbeit und zweitens nicht-institutionalisierte feministische und queere Politiken. In diesen Bereichen wird Genderwissen – im Sinne eines wissenschaftlichen Wissens über Geschlecht – nicht nur übersetzt, es wird dort auch angeeignet, verändert und für seine verschiedenen Bestimmungen neu produziert. Das Symposium rückt diese Prozesse der Produktion und des Transfers von Genderwissen ins Zentrum des Interesses.

 

sans-serif">10.03.15: Politische Selbstverständnisse und Institutionalisierungsprozesse in den Gender Studies

sans-serif">17.03.15: Feminismus zwischen Bewegungen und Wissenschaft

sans-serif">24.03.15: Genderwissen in Gleichstellungsarbeit und Geschlechterforschung

31.03.15: Ideologisch und realitätsfern? Geschlechterforschung unter Legitimationsdruck

Podiumsdiskussion mit Nina Degele, Miriam Krell, Katrin Meyer, Yv E. Nay