"Berg Fidel - eine Schule für Alle" heißt ein Dokumentarfilm der am 13. Septembr bundesweit in die Kinos kommt (www.bergfidel.wfilm.de). Es ist die Abschlussarbeit der Regisseurin Hella Wenders an der Film- und Fernseh-Akademie in Berlin...
Hans Christian Schmid zählt zu den wichtigsten deutschen Autorenfilmern. Bekannt geworden ist er mit Filmen wie "23" oder "Nach 5 im Urwald" mit der noch jungen Franka Potente. Nun feiert sein neuer Film "Was bleibt" Premiere in den...
In einer beschaulichen Kleinstadt am Lago Maggiore steigt jedes Jahr eines der größten europäischen Filmfestivals. Die Rede ist natürlich von Locarno, wo nicht nur die Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch die Zukunft des Kinos eine...
50:50, so lautet die Überlebenschande des jungen Krebspatienten Adam. Basierend auf realen Begebenheiten erzählen Regisseur Jonathan Levine und Drehbuchautor Will Reiser seine skurrilen Erlebnisse mehr als Komödie denn als Drama und haben...
"Occupy Boston" - eine Foto-Ausstellung und Video-Collage zeigt die AKtivitäten, den Alltag im Zeltlager und die Vielfalt der TeilnehmerInnen bei der Bostoner Variante von "Occupy Wall Street".
Highlights aus dem vergangenen Jahr sowie Vorpremieren und Klassiker der Filmgeschichte sind vom 26. Juli bis 01. September im Open-Air-Kino "Sommernachtskino im Schwarzen Kloster" zu sehen.
Ende diesen Monats zeigt der aka Filmclub in Freiburg den Film Buschka entdeckt Deutschland. Regisseur Jörg Buschka wird an diesem Abend anwesend sein und seinen ersten Kinofilm vorstellen. 35 mm-Redakteur Johannes Litschel hat sich mit...
Das 'Haus des Dokumentarfilms - Europäisches Medienforum Stuttgart e.v.' ist eine Institution die sich der Förderung, Forschung und der Sammlung des Dokumentarfilms verschrieben hat. Zudem werden dort regelmäßig Dokumentarfilme...
Katharina Hetze und Martin Koch im Gespräch mit Angelique Presse und Alexander Sancho-Rauschel zu den zurückliegenden Filmfestspielen in Cannes und einem eher schwachen Wettbewerb. Highlights aus Sicht der beiden: Der neue Ken Loach, ein...
In den 90ern hat sich Tim Burton mit poppig frechen Filmen wie Beetlejuice, Edward mit den Scherenhänden oder Ed Wood einen Namen gemacht und dabei gekonnt Elemente trashiger Science Fiction und des Gothic Horrors zu einem neuen...
Richard Wagner war bekennender Antisemit, im Nationalsozialismus wurden die Bayreuther Festspiele zum staatstragenden Propagandainstrument, seine Opern waren der Lieblingssound Hitlers. Für viele Überlebende des Nationalsozialismus ist...
Die Filmfestspiele in Cannes sind vor einer guten Woche zu Ende gegangen. Naturgemäß habe ich es nicht geschafft, alle 22 Wettbewerbsbeiträge oder auch nur annähernd die Hälfte der Filme im Certain Regard zu schauen. Aber von den Wettbewerbsfilmen habe ich immerhin 12 gesehen und, was bemerkenswert ist, bis auf einen waren sämtliche Preisträger dabei.
Hier zunächst eine Übersicht der prämierten Filme bzw. Darsteller/innen:
Beste weibliche Hauptdarstellerin: Cosmina Stratan und Cristina Flutur in Dupã Dealuri (Beyond the hills) Dieser Preis ging zu gleichen Teilen an die beiden Hauptdarstellerinnen aus Cristian Mungius extrem sehenswerten (wenn auch sehr langem) Drama. (Cristian Mungiu wurde im übrigen 2007 für seinen Film Vier Monate, drei Wochen und zwei Tage in Cannes mit der goldenen Palme ausgezeichnet.)
Grand Prix: Matteo Garrone für Reality Der Grand Prix geht an den originellsten Wettbewerbsfilm beziehungsweise jenen, der den größten Forschergeist aufweist. Ursprünglich hatte der Grand Prix denselben "Wert" wie die Goldene Palme und zeichnete des besten Film in der Kategorie «art et essai» aus (während mit der Goldenen Palme Filme ausgezeichnet wurden, die eher einem Massenpublikum zugedacht waren). Doch konsequent umgesetzt wurde diese Unterscheidung nie und heute gilt der Grand Prix definitiv als weniger wichtig als die Goldene Palme.
Am Sonntag, dem 27. Mai, gingen die 65. Internationalen Filmfestspiele von Cannes zu Ende. Mit der Goldenen Palme, dem Hauptpreis der Filmfestspiele, wurde der Spielfilm Liebe (Amour) von Michael Haneke ausgezeichnet.
Und hier kommen die letzten Kurzkritiken, bevor die Tore geschlossen werden - denn heute ist der letzte Tag des Festivals!
- "Miss Lovely", Regie: Ashim Ahluwalia (Indien) Ein weiterer der indischen Independent-Filme auf dem diesjaehrigen Festival (siehe vorne die Kritik zu "Gangs of Wasseypur"), und leider wieder kein Renner: Der mit wackelnder Kamera und wenig Budget gedrehte Film erzaehlt von zwei Bruedern, die illegal kleine schmutzige Filme drehen (Erotik, Horror, Schraeges), alles Themen, die die staatliche Zensur offenbar nicht gestattet, um kleine Kinos mit verbotenem Schmutz zu versorgen. Waehrend der aeltere der Beiden ein recht abgebruehter Geschaeftsmann ist, erweist sich sein Bruder als sensible Seele, empfindsam und etwas naiv, der sich Hals ueber Kopf in eine schoene Taenzerin und Darstellerin verliebt. Aber weder die Geschaefte noch die Liebe wollen so, wie man es gerne haette...
"A perdre la raison" (zu deutsch etwa: Den Verstand verlieren), des noch recht jungen belgischen Regisseurs Joachim Lafosse (geboren 1975), der seit 2004 abendfuellende Featurefilme dreht, vom dem ich persoenlich aber bisher noch nichts gehoert hatte. Die Handlung des Films (Lafosse ist zugleich einer der drei Drehbuchautoren) basiert lose auf einer wahren Geschichte, ohne aber dokumentarisch diese wiedergeben zu wollen. Worum es geht? Ich werde den Schluss hier nicht veraten, aber der Film erzaehlt von einem jungen Paar (Murielle und Mounir), das eine Familie gruendet und Kinder bekommt (ungewoehnlich, was?). Der junge Mann stammt aus einer armen marokkanischen Familie, ein wohlhabender Arzt hatte ihn damals als Kind adoptiert, mit dem Einverstaendnis der marokkanischen Eltern, und mit nach Belgien genommen. Murielle versteht sich gut mit ihrem aelteren Schwiegervater, und da das Paar wenig Geld hat, beschliessen sie, das Angebot des einsamen aelteren Herrn anzunehmen und zu ihm in sein Haus zu ziehen. Und auch seine grosszuegigen finanziellen Zuwendungen anzunehmen.