'What Are We Living For?', a 1967 Irish television documentary, explored the lives of young scientists and artists in the Soviet Union. Many interviews and footage were shot in Novosibirsk's Akademgorodok district, with Anatoly Burshtein...
Dr. Jules Koostachin is a filmmaker, director, actress and producer. In the Biography by The University of British Columbia it says: "Born in Moose Factory Ontario, and a band member of Attawapiskat First Nation, the Ancestral lands of the...
Der ueberfluessigste Film bisher in meiner persoenlichen Cannes-2012-Liste ist momentan ganz eindeutig "Confessions of a child of the century" der franzoesischen Filmemacherin Sylvie Verheyde. Ein sogenannter "Kostuem-" oder "Historienschinken", ein Genre, das mitunter zur Zaehigkeit neigt, aber auch wundervolle Filme hervorgebracht hat, wie beispielsweise die ebenfalls franzoesischen Werke "Die Batholomaeusnacht" oder "Danton", um nur ein paar spontane Beispiele zu nennen.
Nun ja, die Verfilmung des Buches des franzoesischen Romantikers Alfred de Musset (1810-1857) mit dem Titel Confessions d'un enfant du siècle (dt: Bekenntnisse eines jungen Zeitgenossen) von 1836 wird wohl nicht zu diesen gerechnet werden, denn das Endergebnis der Literaturverfilmung ist, wie schon in der Ueberschrift verraten, mehr als ueberfluessig!
Worum es geht? Der junge, wilde Libertin Octave (Peter "Pete" Doherty) muss als Adliger am franzoesischen Hof erleben, wie seine Frau ein Techtelmechtel mit einem anderen Beau beginnt, nach dem obligatorischen Duell (bei dem er allerdings nur leicht verletzt wurde) beginnt er, sich mit seinem lebensfrohen, aber auch recht zynischen Freund (gespielt von August Diehl) der Wollust hinzugeben.
Draußen ist verdammt weit weg Philipp Kochs knallharter Knast-Psychothriller „Picco“ Von Martin Koch
„Wenn ich sterbe, komme ich in den Himmel, denn in der Hölle war ich vorher schon“. Das ist einer von vielen Schriftzügen, der die schmutzigen Wände des Jugendgefängnisses in diesem Film ziert. Was schauderhaft klingt, sind die einzigen Worte, die den jungen Insassen in ihrem trostlosen und immer wieder von schockierenden Erlebnissen durchzogenen Alltag einen Ansatz von Trost spenden. „Hör auf, an draußen zu denken! Wir sind sowieso am Arsch und können jetzt machen, was wir wollen“, sagt der länger einsitzende Marc (Frederick Lau) dem Neuling Kevin (Constantin von Jascheroff). Worte, die den durch eine Unbeherrschtheit im Suff einsitzenden Kevin zu einer furchtbaren Tat treiben werden.