Im Kampf gegen die Kinomafia – oder : Das Cinema Guimbi darf nicht sterben !
Vor etwa vier Jahren hatte ich in hier im Cannes-Blog von der Initiative « Des Cinémas pour l’Afrique» berichtet, die sich für die Wiedereröffnung geschlossener...
Bis heute müssen Musiker und Künstler in vielen Ländern der Erde ihre Heimat aus Angst um Leib und Leben verlassen. Anja Rechenberg über die vielfältigen Repressionen, denen Künstler im Laufe der Geschichte ausgesetzt waren und in vielen...
Wo war nochmal der Sherwood Forest? Ridley Scott und Russell Crowe verwursten Robin Hood
Von Martin Koch
Robin Hood hat vergessen, wer er ist. Einfach so, bedingt durch ein Kindheitstrauma. Als Robin Longstride schlägt er sich im Heer von Richard Löwenherz durch Frankreich, bis ihn aus heiterem Himmel der Auftrag ereilt, die Krone seines im Kampf gefallenen Königs in die englische Heimat zurückzubringen. Gegen ihn stellt sich ein verworrener Komplex aus dem meist indisponierten Sheriff von Nottingham, dem hinterhältigen Prinzen John, dem fiesen glatzköpfigen Verräter Godfrey. So findet Robin zurück zu seinen Wurzeln, tritt in die Fußstapfen seines für sein Eintreten für die Magna Carta getöteten Vaters und bekämpft an der Seite der guten Engländer die bösen Franzosen. Aus dem Outlaw Robin wird der nationale Freiheitskämpfer Robin Loxley (denn letzterer wird zum Decknamen des vermeintlich aus niederer Abstammung kommenden Recken).
Der (in)diskrete Charme der Spontaneität Mathieu Amalrics Regiedebut „Tournee“ im Wettbewerb
Von Martin Koch
Wettbewerbsfilme in Cannes sind besondere Filme, in denen grosse Regisseure ganz neue Ideen kombinieren, um in den Monaten nach dem Festival das Kino und die Preisverleihungen zu dominieren. So war es zumindest letztes Jahr, als „Inglorious Basterds“, „Zerrissene Umarmungen“, „Un Prophete“ oder „Das weisse Band“ hier Premiere hatten. An solchen Schwergewichten gemessen ist Mathieu Amalrics „Tournee“ ein sehr ungewöhnlicher Wettbewerbsfilm. Nicht weil er künstlerisch nichts zu bieten hätte, sondern weil er seine Mission, der erotisch-avantgardistischen „New Burlesque“ ein Denkmal zu setzen statt mit durchgestylten Sequenzen mit einfachsten Mitteln angeht.
Eine Sendung der Redaktion
yidishe kultur fun der alter velt in undser velt.
Mit der großen
Einwanderungsbewegung der Juden Osteuropas in die "Neue Welt", die
Vereinigten Staaten von Amerika, nahmen die Menschen auch ihre Kultur mit in
die neue Heimat. Die Erinnerung an die alte Heimat in Europa blieb aber in den
Liedern und der (Klezmer) Musik erhalten.
Sendetermine: Mittwoch, 27. Januar um 20 Uhr und
Donnerstag, 28. Januar um 13 Uhr.
Rolf Verleger (* 17. Dezember 1951 in Ravensburg) ist Psychologe, Hochschullehrer, Autor und ehemaliger Funktionsträger
jüdischer Institutionen.
Anlässlich des Geburtstages von Uri Avnery und zur Würdigung
seiner Friedensarbeit im Nahen Osten lud das Integrative Forum Hannover e. V.
am 10. September 2008 zu dem Vortrag ein.
Eine Aufzeichnung von Radio Flora Hannover.
Wiederholung: Donnerstag, 24. September um 13 Uhr.