südnordfunk 52: Repression und Aufbegehren in Nicaragua

Repression und Aufbegehren in Nicaragua

Nicaragua-Ortega-Geh.JPG

Murales
Murales von ortega
Quelle: 
iz3w-redaktion

Seit dem 19. April ist die friedliche Protestbewegung in Nicaragua brutaler Repression durch regierungstreue Truppen, Polizei und Militär ausgesetzt. In dem Konflikt zwischen Protestierenden und Regierung starben bis Ende August laut Menschenrechtsorganisationen über 450 Menschen – die meisten durch die Polizei und paramilitärische Schwadronen.

Ende August hat Präsident Daniel Ortega die Arbeit einer Gruppe von UN-VertreterInnen beendet. Das Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte warf der Regierung in einem kritischen Bericht zur Niederschlagung der Proteste massive Repression gegen Demonstrierenden vor.

Der südnordfunk berichtet über die Hintergründe der Proteste und über die Repression.

# Spotlights zur aktuellen Lage

# Interview mit Marlin Sierra von der Menschenrechtsorganisation CENIDH aus Managua über die Hintergründe der Proteste und die Repression der Regierung

# Erfahrungsberichte von MedienaktivistInnen über die Taktik der Einschüchterung und die Flucht  von AktivistInnen ins Nachbarland.