Hitze in Freiburg: "Wir brauchen Mut zur Veränderung!", sagt Harald Schaich von der Stadt Freiburg

"Wir brauchen Mut zur Veränderung!", sagt Harald Schaich von der Stadt Freiburg

Umweltschutzamt_Freiburg_Hitze_in_Freiburg.png

Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
Screenshot https://www.freiburg.de/pb/2186334.html ; Montage: Thomas/RDL

Freiburg erlebt zur Zeit richtig heißeTage. Tagelang um die 35 Grad und auch mal mehr. Die Stadt gilt als besonders hitzebelastet, zählt zu den sonnenreichsten und wärmsten Städten der Republik. Die Stadt sieht sich zugleich als Vorreitererin bei der Klimaanpassung. Doch wie gut schützt Freiburg wirklich, und das vor allem jene, die am stärksten gefährdet sind: obdachlose Menschen, Ältere und Menschen in beengten Wohnungen? 

RDL sprach darüber mit Harald Schaich, dem stellvertretenden Leiter des Umweltschutzamts der Stadt Freiburg.

---

Anmerkung FK:

Die im Interview von Harald Schaich gegebene Empfehlung die Hitze in den Wohnungen "auszusperren" und nur Morgens und Abends zu lüften, ist ganz offensichtlich gerade für vulnerable Gruppen kein guter Ratschlag. Jörg Kachelmann erklärt in einem Beitrag für den Tagesanzeiger sehr gut nachvollziebar, warum man trotz Hitze lüften sollte und führt darin aus, dass die Hauptgefahr von Luftfeuchtigkeit, Sauerstoffarmut und der absoluten Windstille in ungelüfteten Wohnungen ausgeht.

 

Autor*in

tmf