Erneut ein Angriff auf ein Wohnhaus in Cottbus: In der „WK51“ wird vor etwas mehr als einer Woche, nachts eine brennende Fackel ins Haus geworfen, Bewohner*innen berichten von Angst und sprechen von einer weiteren Eskalation rechter Übergriffe. Die WK51, ein Haus, in dem es WGs mit internationalen Student*innen, Handwerker*innen sowie zivilgesellschaftlich und künstlerisch engagierten Menschen gibt.
Es ist beileibe kein Einzelfall: Bereits zuvor gab es in Cottbus Anschläge auf Projekte wie „Zelle79“ und das Haus „Chekov“. Diesmal wurde der Angriff auf ein Wohnprojekt begleitet, von antisemitischen Schmierereien an einer Synagoge, sowie weiteren rechten Attacken in der Stadt.
Zugleich wächst der öffentliche Druck: hunderte Menschen solidarisierten sich am Wochenende mit den Betroffenen. Landespolitiker:innen kamen nach Cottbus, um über Konsequenzen zu beraten.
Über den Angriff auf das Wohnprojekt „WK51“ in Cottbus sprach Radio Dreyeckland mit Pfarrer Lukas Pellio von der Initiative „Sichere Orte Südbrandenburg“.
(tmf)

