Future Imperfect. Science-Fiction-Film: Berlinale goes Science Fiction

Berlinale goes Science Fiction

Nachdem ich den Freitag auf der Berlinale mit Filmen aus dem Wettbewerb (wobei "T2 Trainspotting" ja außer Konkurrenz läuft) begonnen hatte, habe ich danach etwas für meine Filmbildung getan und mir zwei Filme aus der Retrospektive bzw. den Berlinale Classics angesehen. Zunächst den Defa-produzierten Science-Fiction-Film "Eolomea" von 1972.

Die Besiedlung des Weltalls ist in diesem Zukunftsszenario längst Realität. Es gibt Menschen, die wurden im All bzw. auf einer Raumstation geboren und haben noch nie die Erde gesehen. Als plötlich auf unerklärte Art und Weise diverse Raumschiffe verschwinden, beginnt die Wissenschaftlerin Maria Scholl von der Erde aus nachzuforschen. Insbesondere, da ihr das Verhalten ihres Kollegen, Professor Tals, komisch vorkommt. Der Film wurde uns im Original-70mm-Format gezeigt, was alleine schon ein Erlebnis ist. Spannend ist natürlich immer auch, zu sehen, wie man sich 1972 die Zukunft, die Raumstationen, das Leben im All vorgestellt hat. Alles doch irgendwie sehr irdisch dort oben.

"Greetings from America, where the zombies have taken over". MIt diesen Worten begrüßte man uns direkt im Anschluß zu George A. Romeros Klassiker "Night of the living dead". Besonders an dieser Vorführung war, daß die frisch restaurierte Kopie erstmalig seit langer Zeit die Originalschnittfassung wiederhergestellt hat. Denn, wie der Restaurator berichtete, hatte Romero einst versäumt, sich das Copyright für seinen Film eintragen zu lassen, weswegen es im Laufe der Jahre zig verschiedene Schnittfassungen gab. Als am Ende des Films der Copyrightvermerkt für diese Schnittfassung eingeblendet wurde, gab das dann auch einige Lacher im Publikum.

Soweit erstmal von meiner Seite. Stay tuned, denn auch am Samstag habe ich spannende Filme gesichtet. Dazu später mehr!