Gemeinderat diskutiert Freiburger Erinnerungskultur: Betonpolitik der Stadtverwaltung bei Ausrichtung des Siegesdenkmals

Betonpolitik der Stadtverwaltung bei Ausrichtung des Siegesdenkmals

Siegesdenkmal_alter Standort

Siegesdenkmal Freiburg
Das Siegesdenkmal soll wieder in die Mitte des Platzes am Rande der Innenstadt verlegt werden. Es wird also künftig ein viel größerer Blickfang sein als auf seinem alten Standort vor den Bauarbeiten an dem neuen Knotenpunkt.
Quelle: 
Joergens.mi/Wikipedia //commons.wikimedia.org/wiki/File:Siegesdenkmal_(Freiburg)_jm55973.jpg

Neben viel Lob für die Entwürfe für das neue Stadion des SC ging es gestern bei der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates auch kontrovers zur Sache. Die JPG Fraktion (Junges Freitburg, Die Partei und Grüne Alternative) und die Unabhängigen Listen übten Kritik an dem Vorgehen der Stadt bei der Wiederaufrichtung des Siegesdenkmals. Das Siegesdenkmal soll nach Beendigung der Bauarbeiten wieder wie ursprünglich in die Mitte des noch namenlosen Platzes gestellt werden. Die JPG Fraktion stellte zwar noch einen Antrag, das Denkmal leicht zu drehen und somit die Siegesgöttin Viktoria nicht frontal auf die Kaiser-Joseph-Straße auszurichten. Allerdings war das Fundament für das Denkmal bereits am vergangenen Donnerstag nach einer Probeabstimmung im Bauausschuss gegossen worden, auch im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft. Lisa berichtet von der gestrigen Sitzung, bei der auch die Erinnerungskultur auf dem Platz der alten Synagoge auf der Tagesordnung stand.