Einschätzung und Erlebnisbericht zum ersten Auftritt von "Fridays gegen Altersarmut": "Das Thema ist viel zu wichtig, um es den Rechten zu überlassen"

"Das Thema ist viel zu wichtig, um es den Rechten zu überlassen"

Altersarmut

Quelle: 
M.Hassel

Wachsende Ungleichheit hat viele Gesichter - eines davon trägt die Züge sich verschärfender Altersarmut. Frauen* sind davon in besonderem Maße betroffen. Eine davon ist Manuela Hassler. Um auf ihre Situation und die vieler Anderer aufmerksam zu machen, schloß sie sich auf Facebook der Gruppe "Fridays gegen Altersarmut" an.

Noch bevor die Bewegung zum ersten Mal an die Öffentlichkeit trat, wurde vor ihr gewarnt. Rechtsradikale witterten ein Geschäft mit der Angst, und vermutlich auch eine Gelegenheit der populären Fridays for future-Bewegung eins auszuwischen. Vielerorts wurde der Protest von Rechten gekapert, im Netz riefen, schon Wochen davor, einschlägig bekannte Seiten zu den sogenannten Mahnwachen auf. In Freiburg tauchten einige Faschos mit Kamera im Anschlag auf - sie hatten die Rechnung ohne die Anmelderin, Frau Hassler gemacht, die sie kurzerhand der Versammlung verwies.

Außerdem gab es Kaffe von der Freiburger die LINKE, interessierte Gespräche mit IG Metall Sekretären und Solidaritätsbekundungen von Fridays for future (s. Foto).

Was man bisher von Fridays gegen Altersarmut  erkennen kann, und wie die Partei die LINKE in Zukunft mit dem Theam umgehen könnten, darüber hat sich RDL mit dem Kreisvorstand Henric Meyer und der Kreissprecherin Helena Pantelidis unterhalten.

20:16

Wie sie zu Fridays gegen Altersarmut kam, und den vergangenen Freitag wahrgenommen hat, darüber spricht Manuela Hassler.

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