Deutsche Waffen im südlichen Afrika - Emanuel Matondo beobachtet seit Jahren die wirtschaftlichen Verwicklungen des Waffenhandels

Deutsche Waffen im südlichen Afrika - Emanuel Matondo beobachtet seit Jahren die wirtschaftlichen Verwicklungen des Waffenhandels

Krieg, Korruption, Hunger und Armut in Afrika – das sind die Missstände, gegen die der Friedens- und Menschenrechtsaktivist Emanuel Matondo kämpft. All diese Themen sind eng mit seinem eigenen Leben verknüpft. Der Journalist wurde 1966 in Angola geboren – einem Land, in dem von 1975 bis 2002 fast ununterbrochen Bürgerkrieg herrschte. »Ich bin das, was man in Angola aus mir gemacht hat«, sagt Emanuel Matondo. Nachdem er die Schule beendet hatte, weigerte er sich, sich für das Militär registrieren zu lassen. So wie er machten es viele andere Jugendliche in der damaligen Zeit in Angola. Für sie begann damit ein Versteckspiel mit der mächtigsten und allgegenwärtigen Institution des Landes, der Armee. »Damit war mir der Weg zu einem Studium und zur Fortentwicklung im eigenen Land verbaut. Emanuel Matondo wird am 17.11.2011 in Karlsruhe über deutsche Interessen in Angola im südlichen Afrika berichten über Korruption verursacht durch den Waffenhaldel und wie deutsche Kaptalinteressen sich in seiner Heimat auswirken.