Klimaschutz: Deutschland macht international Versprechen - Frau Reiche sorgt dafür, dass nichts daraus wird

Deutschland macht international Versprechen - Frau Reiche sorgt dafür, dass nichts daraus wird

Im Zentrum eines internationalen Treffens am Rande der UN-Vollversammlung stehen Klimaschutzpläne der Länder. Deutschland ist mit dabei. Gleichzeitig legt die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche im Bundestag Gesetze vor, die dem genau widersprechen. Während die Bundesregierung an der Ausarbeitung einer Initiative für den globalen Ausbau der Stromnetze beteiligt ist, verfolgt Reiche genau die gegenteilige Strategie: Drosselung der Erneuerbaren, um die Netze nicht zu überlasten. Radio Dreyeckland sprach mit Sven Giegold. Sven Giegold ist Politiker der Grünen. Er war unter Habeck Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und gehört zu den Begründern von Attac. Während Reiche gerne mit den hohen Kosten des Klimaschutzes argumentiert, argumentiert Giegold, die erneuerbaren Energien seien eine Boombranche, die Reiche abwürge, ganz ähnlich wie ihr Parteikollege Peter Altmayer vor einem Jahrzehnt.

 

Unter dem Motto: Ausbauen statt Ausbremsen! rufen Zahlreiche Initiativen zu einer Demonstration gegen die politische Sabotage der Energiewende am 9. Oktober in Berlin auf.

Autor*in

jk